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03

Jul

2015

Bernd Alder: Eine Galerie und der Jimdo PopUp-Store in Zürich

bernd alder bilder

Am 19. Juni hieß es für uns Abschied nehmen. Fünf Wochen waren wir mit unserem PopUp-Store in Zürich Gast bei einem ganz besonderen Jimdo-Nutzer – in der Projektgalerie von Bernd Alder.


Als wir Bernd bei einem User-Event im letzten Jahr kennenlernten, lud Bernd uns direkt ein, im nächsten Jahr in seiner Galerie unseren ersten Schweizer PopUp-Store zu eröffnen. Zu einem solchen Angebot konnten wir natürlich nicht Nein sagen. In den vergangenen fünf Wochen gab es dann in der Webseiten Werkstatt viele Workshops, wir durften viele großartige Menschen und ihre Geschichten kennenlernen und hoffen nun, alle Besucher hatten eine genauso tolle Zeit wie wir. 


Ein ganz besonderes Dankeschön geht natürlich an unseren Gastgeber Bernd – seine spannende Geschichte wollen wir außerdem heute mit euch teilen!


Hi Bernd! Ein paar Worte zu dir. Wer bist du und was machst du?

Ich bin 44 Jahre alt, Künstler und betreibe die Projektgalerie in Zürich. Studiert habe ich an den Écoles des Beaux Arts in Paris und Montpellier und lebe sowohl in Zürich als auch in Südfrankreich, wo ich in meinem Atelier auch Malkurse anbiete.

bernd alder

Wie bist du auf die verrückte Idee gekommen, Jimdo in deine Galerie einzuladen?

Mich fasziniert es, die digitale Welt von Jimdo auf die konkrete Welt der Kunst treffen zu lassen. Die scheinbaren Gegensätze verbinden sich hier auf ganz wunderbare Weise und ergänzen sich: Meine Bilder stelle ich sowohl physisch in der Galerie als auch virtuell auf meiner Webseite aus. Andersherum ist Jimdo ein digitales Produkt, welches in meiner Galerie durch euren Besuch anfassbar und erlebbar wird. Und genau das ist auch während der fünf Wochen in Zürich passiert.

jimdo popup store

An welchem Projekt arbeitest du gerade und welchen Stil verfolgst du?

In meinen Bildern der Werkreihe "Urban People" stehen Stadtmenschen und ihr kommunikatives Verhalten in den Mittelpunkt. Was passiert bei einer zufälligen Begegnung an einer roten Fußgängerampel, in der U-Bahn oder im Stadtpark? Meine Bilder sind farbintensiv und expressionistisch. Durch meine sehr abstrahierende Malmethode verlieren die Gesichter ihre Individualität und Häuser und Bäume fügen sich fast widerspruchslos in die plakativ dargestellten Landschaften ein.

Welche Rolle spielt deine Webseite für deine Arbeit als Künstler?

Meine Webseite, die ich selbst unterhalten kann, macht mich unabhängiger von Galeristen. Ich kann meine Kunst ausstellen, darstellen und einem breiten Publikum verfügbar machen. Ich bin weniger darauf angewiesen, von Galeristen ausgestellt zu werden. Kunstfreunde finden mich über Suchmaschinen und können mich direkt kontaktieren. So kann ich mich selbst vermarkten und mich selbst "managen".

Welche Tipps gibst du anderen Künstlern, um in der Online-Welt Fuß zu fassen?

Es lohnt sich, etwas Zeit in eine repräsentative Webseite zu investieren. Viele Interessenten googeln den Namen und machen sich so ein Bild vom Künstler und seinem Schaffen. Ich empfehle, zuerst mit dem Portfolio anzufangen und dann nur das zu zeigen, was man wirklich will. Wichtig ist, mit potenziellen Galeristen nicht zu konkurrieren, sondern sie mit der Webseite zu unterstützen.

Danke, Bernd, für die aufregende Zeit der Webseiten-Werkstatt
bei dir in Zürich! Wir haben uns gefreut, dich und so viele andere Schweizer Nutzer und ihre Geschichten kennen zu lernen.

Auf bald in der Schweiz!

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