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Think out of the Box! Oder: Warum ihr Artikel wie diesen eigentlich nicht lesen solltet.

Think out of the Box! Oder: Warum ihr Artikel wie diesen eigentlich nicht lesen solltet.

 

Hände hoch, wer fragt sich gerade, was das für ein blöder Titel ist? Ein Artikel darüber, warum man Artikel wie diesen (oder ganze Bücher zu solchen Themen) eigentlich gar nicht lesen sollte? Zugegeben, ein wenig reißerisch formuliert. Vom Gemeinten dahinter sind wir jedoch überzeugt – und würden fast sogar darauf wetten, dass ein paar von euch beim Lesen mit dem Kopf nicken.

 

Lesezeit: ca. 6 Minuten


Neulich in einem Meeting ist es mir selbst herausgerutscht: “Jetzt lasst uns doch mal out of the Box denken.” Hinterher machte ich nicht nur für mich selbst leicht verlegen und heimlich ein Kreuzchen auf meinem imaginären Bulls**t-Bingo-für-Meetings-Zettel. Ich machte mir auch Gedanken, ob dieser Aufruf überhaupt auf irgendeiner Ebene hilfreich war. Vielleicht sollte ich mir zu dem Thema einen Rat aus dem Internet holen. Googeln kann man ja mal…

 

Vielleicht hattet ihr selbst ja auch schon mal eines von diesen Motivationsbüchern in der Hand oder seid über einen der unzähligen Artikel in Zeitschriften und Online-Magazinen gestolpert? Die, die einem versprechen, endlich eine Schreibblockade zu überwinden, die kreativste Idee seines Lebens zu entwickeln, in 5 Minuten zur genialen Business-Idee zu gelangen oder in weiteren 15 Minuten einen Business-Plan dafür zu entwickeln, sein Baby ab dem 3. Lebensmonat bereits 8 Stunden am Stück durchschlafen zu lassen oder eben mehr “out of the Box” zu denken. Und so weiter und so fort. Ist klar.

 

Das Genialste an diesen ganzen Büchern ist meiner Meinung nach ihre Existenz: Es war eine großartige Idee der jeweiligen Autoren, ein Buch darüber zu schreiben, wie man dieses oder jenes erreicht. Den Lesern die Idee zu verkaufen, es lägen zwischen jetzt und der besten Idee der Welt maximal 182 Seiten Erfahrungsbericht und goldene Tipps des Autors. Aber wenn es so wahnsinnig einfach wäre, Ideen zu entwickeln, warum braucht man dann ein Buch dafür? Und warum ist nicht jeder Leser mit seiner brillanten Idee bereits durch die Decke gegangen? Weil es nun mal in Wirklichkeit nicht so leicht ist. Aber weil die Idee, es könnte ein Kinderspiel sein, unfassbar verlockend ist.

 

Die Geschichte vom rosa Elefanten

Bei mir persönlich verhält sich das in etwa folgendermaßen. Wenn zu mir jemand sagt: “Denk jetzt mal sofort out of the Box”, bin ich vor allem erstmal eines: Blockiert. Ich blockiere mich selbst und meine Gedanken durch den Zwang, jetzt unbedingt auf eine ganz andere Idee kommen zu müssen. Und wie wahrscheinlich ist es dann, dass sie genau jetzt zur Tür herein schaut und “Guckuck, da bin ich!” trompetet? Eben. Es ist ein bisschen so, wie wenn einem jemand sagt: “Denkt jetzt NICHT an einen rosa Elefanten.” Woran denkt ihr? Dachte ich doch.

 

Ähnlich verhält es sich bei mir mit Motivationsbüchern oder Aufforderungen zur sofortigen Kreativität. Wenn jemand darüber schreibt, dass es in sounsovielen Schritten ganz leicht sei, die Idee seines Lebens zu entwickeln, mit der man glücklich und selbsterfüllt zum Erfolg schreiten kann, dann fühle ich mich – ehrlich gesagt – unter Druck gesetzt, wenn es bei mir nicht klappt. Zuerst klingt alles ganz inspirierend, das Buch/der Artikel ist toll, nur dann will sich beim Ausprobieren der Erfolg nicht einstellen. Und schon meldet sich Rupert (ihr erinnert euch?): “Das liegt bestimmt an dir. Ich wette, alle anderen Leser dieses Buches sind seit der Lektüre auf ganz steilem Erfolgskurs, the sky is the limit und so weiter. Die hatten auch bestimmt mehr Durchhaltevermögen – oder naja, haben es im Gegensatz zu dir einfach richtig gemacht.”

 

Danke Rupert, das ist nicht gerade hilfreich.

 

Die erste Druck-Blockade wird Rupert sei Dank also direkt vom nächsten Durchhänger abgelöst: das Selbstbewusstsein rutscht in den Keller. Und dann sitzt man da, einem Rupert gegenüber, der natürlich seinen “Hätt ich dir ja gleich sagen können”-Blick aufgesetzt hat. Man befindet sich in einem so genannten Kreativ-Dilemma, aus dem man erst dann wieder herauskommt, wenn man aufhört, sich selbst dafür fertig zu machen, dass man nicht auf Knopfdruck vor Ideen sprudelt. Denn mal ehrlich, wann habt ihr eure besten Ideen? Doch wahrscheinlich auch in den Momenten, in denen ihr entspannt seid, euch richtig wohl fühlt, im Flow seid (zu dem Thema hat mein Kollege Christian übrigens gerade einen großartigen Artikel geschrieben) euch mit Menschen austauscht, die euch inspirieren und vor allem dann, wenn ihr gerade richtig viel Spaß an irgendetwas habt. So geht es mir zumindest. Aber genau wie mit der Kreativität auf Knopfdruck funktioniert auch das “wieder entspannt sein auf Knopfdruck” nicht so richtig, oder?

 

Perfekt ist das Gegenteil von gut!

Wenn man also gerade im Kreativ-Limbo festsitzt, dann ist es nicht so leicht, dort wieder herauszukommen (oder gibt es zu dem Thema auch ein Buch? “Raus aus dem Kreativ-Tief in 5 einfachen Schritten” oder “Endlich wieder relaxt in 10 Minuten”). Oder doch?

 

In Filmen ist der erste Schritt oft folgender: Nach einem verzweifelten Tief reicht es dem Protagonisten endgültig und er oder sie nimmt alle vorhandenen motivierenden Selbsthilfebücher und schmeißt sie gesammelt in den Mülleimer, das lustigste Cover gut lesbar ganz oben. Und so symbolisch das in Hollywood auch gemeint sein mag – nicht mehr auf gut gemeinte Ratgeber zu hören, sich nicht weiter von ihnen unter Druck setzen und beeinflussen zu lassen, kann ein richtiger erster Schritt sein. Denn wer zu lange auf der theoretischen Metaebene seines Projekts verbringt und Bücher wälzt, anstatt es einfach mal auszuprobieren, dem fällt es zunehmend schwerer, seine Ideen in die Welt hinauszutragen.

 

Klar, es gibt Dinge, bei denen kann man nicht einfach mal ausprobieren und gucken, ob es passt – Rechtstexte für einen Online-Shop zum Beispiel. Aber die muss man sich ja glücklicherweise nicht selbst ausdenken, dafür gibt es Experten. Und wenn ich heute einen “Über mich”-Text auf meiner Webseite verfassen will und er mir morgen nicht mehr gefällt, dann ändere ich ihn einfach nochmal, anstatt wochenlang zu warten, überhaupt etwas zu schreiben. Done is better than perfect!

 

Mach was Eigenes!

Einfach mal machen. Das klingt manchmal viel schwieriger als es in Wahrheit ist. Und je mehr man auf einer Aufgabe, einer Herausforderung, einer Änderung herumdenkt, umso größer und gewaltiger kommt sie uns vor und umso unerreichbarer wird sie – in unseren Köpfen. Machen ist meistens gar nicht der schwierigste Teil, sondern das darüber Nachdenken und das Dinge in unseren Gedanken zu riesengroßen, scheinbar unüberwindbaren Hürden aufbauschen. Wir alle kennen doch das Gefühl, wenn wir eine lange aufgeschobene Aufgabe endlich von der Liste haken, dass wir uns erleichtert fühlen und uns beim Gedanken ertappen “Hey, das war ja gar nicht so schwierig. Warum habe ich eigentlich so lange gewartet?!”.

 

Je mehr wir Dinge einfach machen anstatt uns selbst riesengroße Gedankenhindernisse aufzubauen, desto weniger müssen wir uns übrigens auch mit unseren Ruperts auseinandersetzen. Deren Spezialität sind nämlich genau solche Dilemmas – da haben sie viel Stoff zum ängstlich sein und zum argumentieren. Und für den Fall Rupert hat bestimmt noch keiner ein Motivationsbuch geschrieben. Also, nicht dass wir es euch empfehlen würden…

 


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Was meint ihr? Kennt ihr das, wenn ihr erst zu lange über ein Thema grübelt und euch hinterher fragt, warum eigentlich…? Was sind eure Geheimrezepte, schneller vom Denken zum Machen überzugehen?

 

Viele Grüße

Svenja

Svenja Pokora

Story-Team bei Jimdo

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Kommentare: 53
  • #1

    Hörblogger (Donnerstag, 16 Februar 2017 16:56)

    Ganz genau. Anders denken, anders sein. Dann kommt Erfolg von ganz allein.

    Ein "Poet"

  • #2

    Holzkunst Markus Brinker (Donnerstag, 16 Februar 2017)

    da kann ich nur zustimmen. Wenn ich heute denke, meine Homepage sei endlich perfekt, kann es mir morgen schon nicht mehr so erscheinen. Also besser jetzt machen, als auf die Perfektion warten. Kann ich ja immer wieder korrigieren.
    Gruß
    Markus

  • #3

    Rita (Donnerstag, 16 Februar 2017 18:01)

    Oh, wie wahr. der Perfektionismus hält mich zu fest in seinen Fängen. Ideen habe ich genug für 3, aber dann ... Hin und her überlegen, grübeln, hinterfragen, austesten, abschätzen .... und ich weiß, dass das alles ganz falsch ist. Ich sollte es immer einfach machen .... Das Schöne ist ja, dass ich alles ändern kann, sogar schon veröffentliche Blogs – habe ich gerade getan ...
    Wer hat einen Tipp, wie ich über diese innere Barriere springen kann?

  • #4

    Sabine Neugebauer (Donnerstag, 16 Februar 2017 18:09)

    Die Menschen sind unterschiedlich!
    Ich selbst handle oft nach dem Motto: Woher soll ich wissen, was ich will, bevor ich sehe, was ich gemacht habe?? ...by the way auch nicht immer vorteilhaft ;-)
    Aber es gibt auch Persönlichkeitsmuster, da macht es eher ängstlich, so drauf los zu gehen. Die sollen sich bitte jetzt nicht "falsch" fühlen!!
    Da hilft aus meiner Erfahrung als Coach eher, einen Schrittplan aufzustellen. Das gibt Sicherheit. Jede*r mit seinem eigenen Tempo. Hauptsache voran ;-)
    Lieben Gruß, Sabine

  • #5

    Elisabeth (Donnerstag, 16 Februar 2017 18:34)

    Jeniffer McGuire - eine Koryphähe in meinem Bereich - hat letztens in einem ihrer YouTube-Videos gesagt, dass 1 umgesetzte Idee hundertmal mehr wert ist, als 1000 Ideen im Kopf! Und genau das ist es und genau dort hakt es oft auch bei mir. Ideen habe ich sooo viele, meist fehlt Zeit oder mein Perfektionismus macht mir bei der Umsetzung eine Strich durch die Rechnung. Und am Zweiteren arbeite ich hart. Denn Dinge, die für einen selbst oft unperfekt sind, sind für andere das A und O. Also weniger grübeln, mehr machen!
    LG Elisabeth von Little Lizzy's Crafts

  • #6

    Steffen Kratzert (Donnerstag, 16 Februar 2017 19:24)

    Alle paar Jahre (ca.10) packt es mich und ich muss was neues anfangen. Mich hat dann die Schreibblockade des Lebens erwischt und ich muss unbedingt handeln. Das alte Leben wird beruflich unschön und ich werde zur Belastung meiner Umgebung. Gewöhnlich habe ich dann einen "Plan B", der in meinem Hinterkopf schon einige Zeit gereift ist. Dann bin ich nicht aufzuhalten. Je mehr sich meine Umgebung über die neuen Ideen "wundert", desto besessener werde ich. Man darf allerdings nicht verkrampft nach der Möglichkeit suchen, sondern muss mit Geduld und offenen Augen warten, bis sie "vom Himmel fällt". Dann auf den Bauch hören und wenn der sagt "Mach es... und zwar jetzt!"- dann geht´s los. Allerdings auch sehr ernsthaft und nicht oberflächlich. Diesmal konnte ich sogar die KfW beeindrucken, mit einer Idee die in kein Schema passt. Wenn es einem nicht gelingt die Schreibblockade des Lebens zu erkennen und sich davon zu befreien, sollte man auffpassen, dass man kein mauliger, unzufriedener Zeitgenosse wird, um den herum alles schlecht ist und dem alle nur was Böses wollen, vor allem der Chef. Jeder der das Beenden der Blockade hinter sich hat, weiß wie befreiend das ist, neuer Elan, man freut sich auf die Arbeit, alles um einen herum wird wieder farbenfroh, die Zensuren der Kinder werden besser, die Frau wird netter... Und macht nie den Fehler und zweifelt an euch, wenn ihr die Entscheidung zum Wechsel getroffen habt. Es gibt nur noch vorwärts. Du musst immer derjenige sein, der am meisten an den Erfolg glaubt.

    Wenn es in dir auch so grummelt- MACHEN!

    Liebe Grüße!
    Steffen

  • #7

    Tim (Donnerstag, 16 Februar 2017 20:25)

    Perfektionismus ist ja erst einmal gar nichts Schlechtes. Man muss nur richtig priorisieren und richtig planen dann klappt das auch mit dem "Anders denken"

    Nebenbei:
    Ohne die Überschrift hätte ich gar nicht auf den Artikel geklickt :)

  • #8

    Dee (Donnerstag, 16 Februar 2017 20:51)

    Die Dinge müssen nicht von heute auf morgen "perfekt" sein. Mein Krimi hat unterwegs immer mal wieder geschlafen. In dieser Zeit ist die Handlung in mir gereift.
    So ist es mit vielen Dingen.
    Sich hinzustellen und zu sagen: Ich will jetzt was anfangen und das muss perfekt sein, sonst brauche ich gar nicht anfangen, ist der größte Fehler.
    Jedes Ding und jedes Tun und jeder Gedanke kann wachsen und gedeihen. Wie in Kind, eine Blume, ein Weizenkorn.
    Anfangen, Stück für Stück auf der Leiter nach oben wandern.

  • #9

    Autoexport (Donnerstag, 16 Februar 2017 22:02)

    Think out of the Box ich möchte aber wie

  • #10

    Hermann (Freitag, 17 Februar 2017 08:26)

    Oft ist es ganz nützlich, nicht mit dem Strom zu schwimmen und sich auf seinen eigenen Ideen zu konzentrieren.

  • #11

    Susi (Freitag, 17 Februar 2017 09:45)

    Von der Idee zum Umsetzen? Ich erstell mir eine to-do-Liste, suche mir meine "Frösche" (Brian Tracy) und versuche mit dem größten Frosch anzufangen. Klappt nicht immer, aber wenn, dann super. ;) Ansonsten hab ich mir einen mentalen Motivator erschaffen...der stärkt mir den Rücken. Und wenn ich mal nicht kreativ bin, geh ich spazieren, mache Sport, Pausen, gutes Essen...und dann flutschts wieder. ;)
    Alles Liebe aus Wien!
    Susi

  • #12

    A. Weigelt (Freitag, 17 Februar 2017 09:48)

    @Autoexport
    Den Geistesblitz to go entwickelt sich über gestaltendes denken. Think outside the box beschreibt den Weg. Das einzige was man tun muss ist sich einlassen. Mit ein wenig Übung kann man lernen das Denken in den „Flow“ wechseln zu lassen.

    Ein simples Beispiel:
    Betrachte eine Rasenfläche. Der innere Dialog könnte so aussehen: Der Rasen ist grün? Nur Grün? Was ist Grün? Viele Grüntöne, Struktur? Finde mehr, finde Bilder usw,
    aber greife keinen deiner Gedanken auf, nicht während des Betrachtens, denn damit endet die Reise zum "Flow" und dann wird’s nur ein Tagtraum.
    Viel Erfolg und Freude beim Üben.

  • #13

    Claudia (Freitag, 17 Februar 2017 10:34)

    "Machen" kann falsch sein, garnichts machen erst Recht!

  • #14

    Schöfl (Freitag, 17 Februar 2017 11:52)

    Eigene Lücken im Markt finden ist immer besser.
    Wir haben ganz klein und unscheinbar angefangen und jedes Jahr ging es immer weiter Berg auf.
    Dank auch der Hilfe von den Jimdo Tipps !!!
    Nun sind wir schon 10 Jahre am Markt und aus einer Idee ist eine Firma mit 5 Standbeinen geworden.

  • #15

    David Göttfert (Freitag, 17 Februar 2017 12:36)

    Das kann ich alles so bestätigen! Super Artikel! Wenn man nicht vom Schreibtisch hochkommt, kann man auch nichts erreichen - ist zumindest meine persönliche Meinung. Wenn ich immer noch da sitzen würde und denken würde "es wäre cool, wenn...", dann wäre ich nicht da, wo ich heute schon bin.

  • #16

    Monika (Freitag, 17 Februar 2017 12:45)

    Du sprichst mir sowas von aus dem Herzen. Je mehr ich über erfolgreiches Business gelesen und sogar Webinare zum Thema besucht habe, desto verkrampfter wurde ich. Vieles was da empfohlen wurde, fühlte sich einfach nicht richtig an für mich. Geholfen hat da erst, dass ich mich von all dem losgemacht habe und meinen eigenen Weg gegangen bin. Dann kommt die Kreativität zurück, gute Ideen für Artikel und das wichtigste, Kunden die meine Dienstleistung buchen.
    Danke dir, dass du das nochmal so klar aufgezeigt hast!

  • #17

    Kerstin (Freitag, 17 Februar 2017 12:46)

    Dank für diesen guten Artikel.
    Das Wichtigste ist das ich an meine Vision fest glaube und nicht davon ab komme!
    Es gibt immer wieder Hindernisse aber diese kann man bewältigen.

  • #18

    Margrit (Freitag, 17 Februar 2017 13:49)

    Wenn ich an den Start meines Shops zurück denken muss ich manchmal schmunzeln. Eigentlich hätte ich ja genug an Lebenserfahrung mitbekommen, mir tausendmal zu sagen, schlaf erst mal drüber, was willst du wieder neues anfangen in deinem 10 Jahres Turnus. Ich hab nicht viel weiter gedacht als, ausprobieren, was kann schon schief gehen? Alle harten Fakten waren bekannt und los ging es, neues Metier... eine spannende Zeit und viele News kamen auf mich zu. Heute nach 6 Jahren ist es immer noch eine Onewoman Sache, (ich wollte eigentlich auch nichts anderes), mit nebenbei entstandenen Projekten, den unzähligen weltweiten Kontakten und ab und zu auch Kopf anschlagen, ich kann davon leben und es geht mir gut dabei. Wenn ich es nicht ohne langes Federlesen versucht hätte, wo wäre ich heute? Uebrigens: merci für euren ausgezeichneten Artikel 6 gut investierte Leseminuten.

  • #19

    HLS (Samstag, 18 Februar 2017 10:46)

    Und wir shops inhaber warten seit jahren auf eine verbesserung und neue funktionene -.- PS: Ich bin ein Roboter

  • #20

    Manfred (Samstag, 18 Februar 2017 11:25)

    ... ich mache gerne Websites für befreundete kleine Handwerksbetriebe gratis als Wirtschaftstreibender im (Un-) Ruhestand. Diese haben das Dilemma, dass professionelle Webdesigner für einem akzeptablen Preis auch nur wenig Zeit aufwenden können. Meistens kommt dann eine 08/15 Lösung mit schmalzigen Schlagwörtern heraus die mehr Kunden abschrecken als ansprechen. Ich bin kein "gelernter" Webdesigner kann mich aber eingehend mit den speziellen Ansprüchen der unterschiedlichen Anwender auseinandersetzen und meine jahrzehntelange unternehmerische Erfahrung einbringen.
    Den "sechsten Sinn" im Umgang mit Kunden erwirbt man nicht in Büchern und Universitätslehrgängen. Ein großes Danke an das Jimdo-Team, dass es diese Symbiose in vorbildlicher Weise ermöglicht.

  • #21

    www.maximalplanet.com (Montag, 20 Februar 2017 11:07)

    Sehr interessante Tips, die wir für unseren neuen Familienblog www.maximalplanet.com mitnehmen werden!

  • #22

    Gerald (Montag, 20 Februar 2017)

    Danke! ;)
    www.der-edelstein.at

  • #23

    Monika (Mittwoch, 22 Februar 2017 12:26)

    Danke dir Svenja, du hast mich wirklich inspiriert, einfach loszulegen, anstatt auf "was weiß ich noch..." zu warten. :-)

  • #24

    Achim (Mittwoch, 22 Februar 2017 21:05)

    Danke, Du sprichst mir aus der Seele, Svenja. Wenn die Rezepte so gut funktionien würden, kämen die Autoren gar nicht dazu, schlaue Bücher zu schreiben. Sie hätten anderes zu tun ;-) Grüße, Achim

  • #25

    Manuela (Donnerstag, 23 Februar 2017 10:09)

    Liebe Svenja,
    "du sprichst mir aus der Seele", will ich gerade aus vollem Herzen schreiben und lese es hier zigfach. Was meinst du, warum ich bei Jimdo bin und mir nicht eine eigene Website gebaut habe :) :) Ich glaube ich würde heute noch überlegen ...
    Einfach mit der Idee beginnen - und diese dann Schritt für Schritt ausbauen, finde ich viel besser als sich zu sehr zu "verkopfen" (darin sind wir doch alle Meister oder?). Danke für deinen tollen Beitrag & liebe Grüße, Manuela

  • #26

    Ursula Konder UKo (Freitag, 24 Februar 2017 12:43)

    Einfach mal machen! Wie wahr! Ich bin gerade dabei, endlich Dinge umzusetzen und habe nach 6 Jahren endlich meinen ersten Lyrik-Band herausgebracht. Immer wieder habe ich gedacht: Was wäre wenn? Und: "Manchmal Möchte Ich..." Ja, was möchte ich denn nun? Weiter träumen? Nee! Jetzt bin ich dabei, "Manchmal Möchte Ich" (so heißt auch der Titel meines Büchleins) auszuprobieren. Und die ersten Lesungen stehen auch schon an. Ein echt gutes Gefühl. Nicht träumen, machen! Eure UKo

  • #27

    Andrea (Mittwoch, 01 März 2017 23:03)

    Liebe Leute,
    ich habe einen Geheimtipp für alle blockierten Kreativen - das ist "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron. Mithilfe dieses Buches habe ich es geschafft, wirklich Träume in die Realität umzusetzen. Für jeden Schritt im kreativen Prozess gibt es ein Mittel, ein Werkzeug, und zwar nicht aus einer "mach einfach!"-Haltung heraus (wenn das manchmal so einfach wäre, den inneren Zensor einfach so zu überrumpeln, hätten wir ja das Problem nicht, liebe Perfektionisten, nicht wahr? ;-) ... sondern es gibt Übungen und Aufgaben von einer die es weiß und selbst in allen Facetten durchlebt hat. Viele, nicht nur beruflich Kreative, konnten mit der Hilfe dieses Buches wieder ihrem eigenen kreativen Selbst vertrauen und etwas Schöpferisches machen. Ich empfehle es von Herzen. Alles Liebe und toi toi toi bei Euren Projekten!

  • #28

    Automobile Ankauf Export (Sonntag, 05 März 2017 11:05)

    Gute Thema Danke Jimdo mach weiter

  • #29

    Schotter (Montag, 06 März 2017 22:00)

    Sehr Schöner Beitrag die Überschrift hat mich irritiert aber auch Neugierig gemacht;-)

  • #30

    Gerald (Dienstag, 07 März 2017 09:53)

    Danke!
    www.der-Edelstein.at

  • #31

    Kerstin (Mittwoch, 08 März 2017 08:34)

    "Done is better than perfect" - DANKE für den tollen Beitrag!!

  • #32

    Jansson Eigenbrodt (Mittwoch, 08 März 2017 09:19)

    Hi. "Einfach machen" endet oft im sinnlosen Stochern unausgegorener Ideen. Hilfreich ist ein gewisses Maß an Realismus und Ehrlichkeit beim Einschätzen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, denn allzu oft steht man weder vor einer kreativen Blockade noch stolpert man über den eigenen Perfektionismus. Tatsächlich sind die Fallstricke dann Unwissenheit und Unvermögen. Ich glaube, dass die wahre Kunst darin besteht, Ziele so zu stecken, dass man sich fordert, ohne sich zu überfordern. Von den Erfolgen lernt man, nicht von den Misserfolgen. Ob das nun in oder out of the box ist, kann ich nicht sagen, denn ich habe einfach noch nicht herausgefunden, was das bedeutet.

  • #33

    Helmut J. A. Roth (Mittwoch, 08 März 2017 12:00)

    Als ich noch Gedichte schrieb, fühlte ich mich weit weniger eingeschränkt als beim Schreiben von Krimis. Jetzt weiß ich auch warum. Gedichte sind individuell und kurz, maximal 3 Seiten. Krimis gibt es wie Sand am Meer. Hier muss die 1. Seite genau mit der 2812. übereinstimmen, sonst wird er nicht mehr nachvollziehbar. Ich stand bisher unter dem Druck, anders sein zu müssen als all die vielen Anderen. Das denke ich jetzt nicht mehr. Alleine die Tatsache, dass ich Vorgänge aus meiner Sicht betrachte, katapultiert sie schon "out of the box". Danke für diese simple Erkenntnis.

  • #34

    Reinhard (Mittwoch, 08 März 2017 12:13)

    Ich bin gerade beim Umarbeiten meiner Homepage. Da tat es gut einen Moment mal was anderes zu lesen und abzuschalten. Ein inspirierender Artikel.

  • #35

    Willy (Mittwoch, 08 März 2017 13:13)

    Perfekt? Was soll das sein? Die Natur ist es nicht. Wenn jemand glaubt perfekt zu sein, dann aber hallo...passt aber wohl in die heutige arrogante Welt. Mal den Kopf in die Box halten und über sich selber nachdenken sollte probiert werden, wird wohl nicht so viel schief gehen!

  • #36

    Christoph Peltz (Mittwoch, 08 März 2017 14:00)

    "Perfekt" sein zu wollen ist der Kreativitäts-Killer schlechthin. Die Antwort kann nur sein: mich trauen und wagen, spielen und ausprobieren, Fehler machen und aus diesen lernen und mich weiterentwickeln!

    Jeder von uns kann seinen Zugang zu seiner Kreativität und Intuition (und dazu gehört das "thinking outside the box") wieder freilegen, und so zu sich selbst und seiner schöpferischen Kraft finden.

    Für viele von uns bedeutet dies, unseren Inneren Kritiker und Zensor ("Wenn Du nicht perfekt bist, dann scheiterst Du!") zu überwinden und stattdessen zu wagen.

    Wir sind alle einzigartig in unserer Komposition und kein Ratgeber-Buch kann diese Vielfalt abbilden. Passende Selbsterfahrungsseminare, wie bspw. das "Intuitive Malen", können helfen, sich aus der Einengung der gewohnten "Denk-Box" zu befreien und Vertrauen in sich selbst zu gewinnen.

    Denn "thinking outside the box", also das "anders denken (und machen!!!)" bedeutet immer auch, mit sich selbst gut in Kontakt sein und sich und seinen Eingebungen und Ideen zu vertrauen...schlicht: WIRKliches Selbstvertrauen!

    Svenja, danke für den anregenden Artikel!
    www.peltz-heilpraktikerpsychotherapie-stade.de

  • #37

    Wölbl Robert (Donnerstag, 09 März 2017 09:31)

    Wenn einer Eine Anlage oder einen Job sucht, ist er bei mir der richtige !

    lg
    wölbl

  • #38

    Andreas der Lotto King (Donnerstag, 09 März 2017 09:51)

    Hmm, klar geiler Titel und darum klickt man ja erst recht. Mich habt Ihr damit erwischt. :-)

  • #39

    Wolfgang Beer (Donnerstag, 09 März 2017 10:28)

    Liebe Svenja,
    ein toller Artikel! Er spricht meine Seele an. Ich gehöre schon zum älteren Semester. Meine zunehmende Lebenserfahrung sagt: 'Denken' und 'tun' gleichzeitig! Nur das eine oder das andere sind suboptimal. 'Sowohl als auch' ist der goldene Mittelweg! Und das macht obendrein sehr viel Spaß, so sein Leben zu verbringen.
    LG Wolfgang Beer

  • #40

    Hannes Wenning (Donnerstag, 09 März 2017 10:56)

    "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!" Das begleitet mich seit vielen Jahren, gerät aber leicht in Vergessenheit - danke für die Erinnerung, Svenja!

  • #41

    Ursula Geier (Donnerstag, 09 März 2017 10:58)

    Guten Morgen

    ich habe es einfach "gemacht" und mitterlerweile sind es 5 Bücher geworden. das sechste erscheint in wenigen Tagen. Und alle sind auf meiner jimdoseite zu begutachten.
    Danke Jimdo für diese tolle Seite, Ich feiere dieses Jahr meinen 79, Geburtstag und hoffe noch viele Jahre mit Jimdo dabei zu sein.

    LG Ursula Geier und Kater Samy

  • #42

    Boris (Donnerstag, 09 März 2017 11:14)

    Hallo Svenja, ich kann Dir in keinem Punkt wiedersprechen, allerdings lässt auch Du, meiner Meinung nach, mindestens einen leider wichtigen Aspekt außer Acht, das liebe Geld ! Glaube mir, mir fehlt es momentan keineswegs an einer Idee, einem Projekt für das ich brenne, ebenso wenig an Motivation, mir fehlt es in erster Linie an Geld es umzusetzen und dieses Dilema raubt natürlich auch Kraft und lässt einen grübeln. Natürlich es gibt unzählige Arten Geld zu verdienen, was ist aber, wenn davon die meisten meinen tiefsten Überzeugungen, die mich und meinen Charakter ausmachen, wiedersprechen ( und die anderen, einfach nicht genug Geld generieren können) ? Augen zu und durch ? Das funktioniert in meiner Branche leider nicht, denn Du musst voller Überzeugung sein um zu überzeugen ! Ach ja, ich sagte ja, mindestens einen Aspekt, den Du außer acht läßt, und einen zweiten hätte ich noch, Energie und Kraft, ohne geht's nicht, das ist unsere Biologie, richtig?! Soll heißen, um zu machen brauche ich Energie, wenn diese aber durch meine Lebensumstände mehr als aufgebraucht wird, woher soll dann die Energie nehmen um meine Ideen umzusetzen ? Einfach machen, einfach ausprobieren ? Ja, das ist einfacher gesagt als getan !!

  • #43

    Silvana DIngianti-Germano (Donnerstag, 09 März 2017 11:38)

    So isses:-) So schön dass unser Kopf rund ist...um in unzählige Richtungen denken zu dürfen, zu wenden, neue Synapsen zu schaffen ohne anzuecken. Normdenken bremst, nimmt uns den Schwung...Desshalb einfach mal loslassen und machen! Das schafft Energie.

  • #44

    Sven Schallmey (Donnerstag, 09 März 2017 12:23)

    Irgendwie lustig, über etwas zu schreiben, was das eigene Geschrieben ebenso beteifft ;P

    Um dieses "ausserhalb des Rahmens zu denken" zu praktizieren, ist erst mal eine gehörige Portion Ignoranz und Egoismus- gepaart mit genügend fehlender Intelligenz- notwendig! Gut! Hab ich alles :) Am Ende geht es aber, für eine Umsetzung, an einem aufmerksamen und selbstlosen Gönner mit viel Intelligenz- der dir die Möglichkeit gibt deine Denken auch in etwas unzusetzen ;)

    Es mangelt ift nicht an fantastischen Ideen. Sondern an Möglichkeiten diese unzusetzen.
    Zumindest denen die sie haben :)

    Beste Grüße
    Ich

  • #45

    Sven (Donnerstag, 09 März 2017 12:26)

    So, jetzt nochmal auf Deutsch und ohne Autokorrektur :)

    Irgendwie lustig, über etwas zu schreiben, was das eigene Geschrieben ebenso betrifft ;P

    Um dieses "ausserhalb des Rahmens zu denken" zu praktizieren, ist erst mal eine gehörige Portion Ignoranz und Egoismus- gepaart mit genügend fehlender Intelligenz- notwendig! Gut! Hab ich alles :) Am Ende fehlt es aber für eine Umsetzung, an einem aufmerksamen und selbstlosen Gönner mit viel Intelligenz- der dir die Möglichkeit gibt dein Denken auch in etwas umzusetzen ;)

    Es mangelt oft nicht an fantastischen Ideen. Sondern an Möglichkeiten diese umzusetzen.
    Zumindest denen die sie haben :)

    Beste Grüße
    Ich

  • #46

    Daniela (Donnerstag, 09 März 2017 15:28)

    Genau so hab ich es gemacht! Und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden ♡
    Danke für euren Support!

  • #47

    Denis Schwarz (Donnerstag, 09 März 2017 20:21)

    Ich finde deinen Artikel wunderbar geschrieben und es trifft den Nagel auf den Kopf !

    Genau auf diese Weise habe ich meine Internetseite aufgebaut.

    Einfach machen !

  • #48

    Küstentraum (Donnerstag, 09 März 2017 21:22)

    Guter Artikel. Gibt mal wieder Ansporn!

  • #49

    pw.imhof (Freitag, 10 März 2017 00:24)

    habe nur 1 min hineingeschaut und gefunden dass es viel zu viel und zu langfädig ist.
    Der Tipp - "Schweizerdeutsch" probiere chunnt vor studiere!"

  • #50

    Erich Haslinger (Freitag, 10 März 2017 08:01)

    Liebe "ICH"

    Gut gemeint, war aber auch wieder ein "Ratgeber"
    Aus diesem Dilemma kommt man nicht heraus.
    Trotzdem Danke!

  • #51

    morgensonne :) (Freitag, 10 März 2017 10:13)

    Toller Artikel und genau richtig! Nicht warten, MACHEN!
    Super Motivation für den Tag - Merci! :) Liebe Grüße.

  • #52

    Manfred Horst (Montag, 13 März 2017 20:52)

    Hallo Svenja,
    ... In meiner Berufsschule... ist schon sehr lange her ... stand über der Eingangstür "Pack an oder pack ein"
    Auf gut Deutsch : Grübeln bringt nix ... machen bringst !
    Bravour für Deinen Artikel, unterschreibe jedes Wort !
    Liebe Gruesse, Manfred, Baujahr 1950 !

  • #53

    Doris Margaretha (Dienstag, 14 März 2017 20:31)

    YESS !! Unbedingt. Einfach anfangen. Einfach machen. Und dann . . . Schritt für Schritt folgen die Wunder und man ist sooooowas von überrascht. Nicht nur "eigentlich" nicht lesen. Richtig. Wirklich keine Ratgeber mehr lesen. Oder ok....... querlesen ist erlaubt :0)) Danke für diesen Bestätigungsartikel !!