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"Jeder kann PR!": In 5 Schritten zur eigenen Social-Media-Strategie

Jeder kann PR!

Die Außenwelt von sich zu überzeugen – das ist die Kunst von Public Relations. Wie ihr auch ohne Werbefachleute oder PR-Strategen eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit für euer Projekt betreiben könnt, verraten wir euch ab heute hier im Blog. Und damit herzlich willkommen zu unserer neuen Mini-Serie im Jimdo-Blog: “Jeder kann PR!”

In der ersten Folge legen wir den Fokus auf Social Media. Denn Twitter, Facebook & Co. bieten riesiges Potenzial: 21 Millionen Deutsche nutzen täglich Facebook und rund neun Millionen sind bei Instagram registriert. Doch wie erreicht ihr über die sozialen Netzwerke die richtige Zielgruppe? Wir beschreiben, wie ihr in fünf Schritten eure eigene Social-Media-Strategie erfolgreich startet.

 

 

Lesezeit: ca. 5 Minuten


Schritt 1: Die Möglichkeiten kennenlernen

Durch eure Aktivitäten bei Facebook & Co. könnt ihr nicht einfach nur unterhaltsame Dinge posten und mit euren Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben – so, wie ihr es vielleicht privat gewohnt seid. Vielmehr bieten euch Soziale Netzwerke ein “Schaufenster”, mit dem ihr euer Projekt authentisch präsentieren und so Nutzer für euch gewinnen könnt.

 

Wie ihr dieses “Schaufenster” gestaltet, hängt nun davon ab, was ihr mit Social Media erreichen möchtet. Die Definition eurer Ziele ist also sehr entscheidend.

 

Was könnte also euer eigenes Ziel sein? Für den Start schlagen wir euch drei verschiedene, klassische Zieldefinitionen vor:

 

  1. Kunden gewinnen: Mehr Besucher auf meine Seite bringen, Nutzern mein Produkt vorstellen, eigene Angebote bekannter machen

  2. Eine Community bilden: Einen lebendigen Kontakt zu Freunden und Followern aufbauen, Beziehungen zu Kontakten intensivieren, sich über eine gemeinsame Leidenschaft austauschen

  3. Informativ sein: Service bei Fragen anbieten, informieren (z. B. bei neuen Öffnungszeiten), eine Anlaufstelle darstellen
Wichtig: Diese drei Möglichkeiten sind Vorschläge und lassen sich nicht in jedem Punkt voneinander abgrenzen. Das bedeutet auch, dass jeder seinen ganz eigenen Stil entwickeln kann.

Schritt 2: Eine Strategie auswählen

Man könnte natürlich sagen: “Ich möchte alle Ziele gleichzeitig erreichen!” Theoretisch möglich – allerdings mit großem Aufwand verbunden. Falls ihr eine Social-Media-Strategie als Einzelperson oder kleines Team entwerft, empfehlen wir, euch stattdessen auf bestimmte Ziele zu konzentrieren. So lassen sich gewinnbringende Ergebnisse erreichen, ohne zu viel auf einmal zu versuchen.

Strategie A: "persönlich & kundenfreundlich"

Seid ihr ein

  • Online-Shop und verkauft Produkte
  • ein kleines Unternehmen
  • habt eine Webseite für euer Ladengeschäft oder ein Restaurant
  • oder bietet ihr bestimmte Dienstleistungen oder Kurse an?

Dann eignet sich Social Media ideal für Strategie A: Den Besucher- und Kundenkontakt intensivieren. Denn über Facebook, Instagram & Co. könnt ihr eure Produkte auf angenehme und unterhaltsame Weise präsentieren. Auch falls ihr eine bestimmte Dienstleistung oder Kurse für Kunden und Klienten anbietet, könnt ihr über Social Media neue Interessenten für euch gewinnen.

Instagram-Profil von Zum Heimathafen
Instagram-Seite von "Zum Heimathafen": Designer Alexander Hanke zeigt auf seinem Profil regelmäßig neue Kreationen und die "Entstehungsgeschichte" einiger Werke – gefällt uns!

Strategie B: "eine Community aufbauen"

Habt ihr eine

  • Hobby-Seite
  • eine Themen-Webseite
  • oder führt ihr einen Blog, in dem ihr über euch, eure Reisen, Kochen oder ähnliches berichtet?

In diesem Fall könnte Strategie B etwas für euch sein: Der Community-Fokus. Die Besucher eurer Webseite mögen euch aufgrund eures Themas – wahrscheinlich interessieren sie sich ebenfalls für eure Leidenschaft oder lieben einfach euren Stil und lassen sich z. B. von Rezepten oder Reiseberichten inspirieren. Daher freuen sich eure Besucher, wenn sie über Social Media direkt mit euch in Kontakt treten können, ihr euch austauscht und eine lebendige Community bildet. Das stärkt die Bindung zueinander – und die Nutzer besuchen eure Webseite im besten Fall regelmäßig.

Facebook-Seite von JustOneWayTicket.com
Facebook-Seite von "JustOneWayTicket.com": Reisebloggerin Sabrina Lovino hält ihre Community bei Facebook auf dem Laufenden und tauscht sich z. B. in den Kommentaren gerne mit Followern aus.

Strategie C: "informativ sein"

Ist eure Webseite für eure

  • Praxis
  • euer Studio oder euren Salon
  • oder ihr seid z. B. ein Architekt?

Für euch ist Social Media bestens geeignet für Strategie C: um informativ zu sein, euch und euer Unternehmen zu präsentieren, gelegentlich aktuelle Fotos zu posten, eure Leistungen und Öffnungszeiten zu zeigen und neue Infos weiterzugeben. Für Nutzer von Facebook etwa ist eure Seite dort eine erste Anlaufstelle – und für noch genauere Infos leitet ihr die Besucher einfach auf eure Webseite.

Schritt 3: Die Kanäle bestimmen

Je nachdem, was euer Projekt ist und welche Ziele ihr erreichen möchtet, bieten euch die verschiedenen Netzwerke verschiedene Vorteile. Daher ist es wichtig, herauszufinden, welcher oder welche Kanäle für euch die geeignetsten sind. Beispielhaft greifen wir an dieser Stelle vier der Prominentesten auf:

Facebook ist das meistgenutzte soziale Medium und eignet sich zunächst einmal für jeden – ob als informative Anlaufstelle oder lebendige Austauschplattform. Der Aufwand, eine Seite mit den wichtigsten Infos zu erstellen, ist gering. Wer mehrmals wöchentlich etwas posten möchte, sollte ruhig etwas Zeit einplanen – was sich sehr lohnen kann und auch mit überschaubarem Zeiteinsatz möglich ist. Viele Geschäfte posten beispielsweise einfach ihre aktuellen Angebote oder Restaurants ein Foto ihrer Tageskarte.


Instagram ist DAS Bilder-Medium und eine sehr interaktive Plattform. Daher ist es zum Beispiel für Koch- oder Reiseblogger das Social Network schlechthin. Doch auch für jedes andere Projekt bietet Instagram eine große Chance: Wer sein Produkt bzw. sich oder seine Tätigkeit mit Fotos in Szene setzen kann, ist bei Instagram bestens aufgehoben. Durch regelmäßige Posts könnt ihr hier nach und nach eine echte Community aufbauen und euch mit Followern austauschen.


Bei Twitter habt ihr maximal 140 Zeichen pro Nachricht (“Tweet”) und könnt zudem Fotos posten. Twitter eignet sich für das Teilen aktueller Nachrichten, den schnellen Austausch mit anderen Usern oder für witzige, unterhaltsame Posts. Auch hier gilt: besonders für regelmäßige Nutzer geeignet, die häufiger kurze, spontane und aktuelle Nachrichten posten wollen. Wie bei Instagram ist auch bei Twitter der Community-Gedanke groß: Beiträge von anderen werden gerne retweetet (geteilt) oder geliked, damit auch die eigenen Freunde darauf aufmerksam werden


Pinterest ist ebenfalls eine Netzwerk, bei dem Bilder klar im Mittelpunkt stehen. Bei Pinterest teilt ihr eure Bilder bzw. Bildersammlungen auf Pinnwänden mit anderen Nutzern, die eure Inhalte kommentieren und ebenfalls verbreiten können. Inzwischen ist Pinterest ein sehr stark frequentiertes Netzwerk und eine der größten Bildersuchmaschinen der Welt. Für Kreative und Künstler beispielsweise ist Pinterest somit äußerst interessant und ebenfalls ideal für den Aufbau eines Netzwerks.


Schritt 4: Inhalte zum posten finden

Welche Inhalte ihr in den sozialen Netzwerken postet, hängt natürlich in erster Linie von eurem Projekt ab – und davon, welches Ziel ihr erreichen wollt. Für eure Nutzer sind Inhalte dann relevant, wenn sie diese persönlich als ansprechend, interessant oder unterhaltsam empfinden. Für euch wiederum sind Inhalte wirkungsvoll, wenn sie die Bindung von Nutzern zu euch stärken oder direkt Interesse an eurem Produkt bzw. Angebot erzeugen.

 

Was könnt ihr also posten? Hier sind paar Ideen:

 

Ideen für Strategie A (Kundenkontakt):

  • Regelmäßig Produkte oder Dienstleistungen vorstellen
  • Aktionen und Angebote über Social Media bekannt machen
  • "Hungrig" auf mehr machen – auch im übertragenen Sinn
  • Positives Feedback von Kunden posten (wenn es nicht öffentlich von den Kunden geteilt wurde, natürlich nach Absprache)
  • Das eigene Unternehmen unterhaltsam präsentieren mit Fotos “hinter den Kulissen”, Bildern von Events oder Messen
  • Regelmäßige Posts an bestimmten Tagen (“Mitmach Montag”, “Freitagsfrage” etc.)
  • Fotos von der täglichen Arbeit zeigen
Third Ground Coffee House
Per Facebook bringt das "Third Ground Coffee House" das aktuelle Tagesgericht direkt auf den Bildschirm aller Freunde.

Ideen für Strategie B (Community-Fokus):

  • Z. B. Food- oder Reisebilder zeigen und nach den Erfahrungen eurer Freunde fragen (“Wie ist euer Rezept dazu?”, “Wer war auch schon auf Sri Lanka?”). So erzeugt ihr Interaktion
  • Eigene Blogartikel kurz beschreiben und verlinken
  • Auf Kommentare und Fragen antworten
  • Ähnlichen Seiten und Profilen folgen und Beziehungen aufbauen
  • Kleine Gewinnspiele
  • Fotos von neuen Ideen, Produkten oder Anleitungen präsentieren
  • Kleine Videos posten

 

Ideen für Strategie C (Informativ):

  • Die eigene Seite besonders übersichtlich gestalten
  • Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten angeben
  • Hochwertige Fotos verwenden, die einen sympathischen und seriösen Eindruck vermitteln. Professionelle Fotos gibt es auch kostenlos im Netz.
  • Regelmäßig Neuigkeiten posten und auf Fragen antworten
  • Interessante und relevante (Fach-)Artikel teilen
  • Eigene Blogposts verfassen und verlinken

 

Auch hier gilt: Probiert Dinge aus und überprüft, wie die jeweiligen Posts “funktionieren”. Und die beste Inspirationsquelle für eure Posts sind häufig Wettbewerber oder ähnliche Seiten. Klickt euch einfach durch die Profile von anderen und schaut, was euch gefällt :)

Schritt 5: ...loslegen!

Falls ihr nicht eh bereits auf den verschiedenen Netzwerken unterwegs seid, probiert sie einfach einmal mit einem privaten Account aus. So bekommt ihr ein Gefühl für die Unterschiede und dafür, was euch zusagt.

 

Wenn ihr euch entscheidet, einen Account für euer Projekt zu eröffnen, dann gilt es, einen Kreis von Freunden und Followern aufzubauen. Dazu könnt ihr so vorgehen:

  • Erzählt euren persönlichen Freunden von eurer neuen Seite und bittet sie, euch zu folgen
  • Liked z. B. bei Facebook Seiten von Freunden oder ladet Freunde ein, eure Seite mit “Gefällt mir” zu markieren
  • Folgt Personen und Seiten, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen oder in eurem Bereich besonders angesehen sind (“Influencer”)
  • Fügt auf eurer Webseite Social-Media-Buttons hinzu
  • Gebt in euren Broschüren, Flyern oder in eurem Newsletter auch euren Benutzernamen bei Facebook, Twitter & Co. an und ladet zum Folgen ein

 

Und last but not least: Bis euer Social-Media-Freundeskreis eine gewisse Größe annimmt, kann es etwas dauern. Das ist ganz normal, denn das sogenannte “Organische Wachstum” braucht seine Zeit. Setzt euch also nicht unter Druck – solange ihr mit Freude dabei seid, einfach mal etwas ausprobiert und am Ball bleibt, gelingt es euch bestimmt!


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Wie geht ihr bislang mit Social Media um, eher nach Gefühl oder habt ihr euch schon einmal eine Strategie für euer Projekt überlegt? Ich bin überzeugt: Ein strategischer Ansatz kann sich lohnen – und dabei echt Spaß machen.

 

Lust auf noch mehr “Jeder kann PR!” bekommen? In der nächsten Folge unserer kleinen Serie beschäftigen wir uns mit dem Thema “Newsletter” – und wie ihr die Mails zur spannenden Lektüre macht.

 

Ich freue mich, wenn ihr wieder dabei seid!

 

Viele Grüße

Markus

Markus Bruhn

Redakteur bei Jimdo

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Kommentare: 37
  • #1

    Hörblogger (Mittwoch, 29 März 2017 17:20)

    Stimmt. Ein bißchen Phantasie und man kann in Facebook schon ein kleines News-Redaktions-System aufbauen...
    (https://www.facebook.com/hoergeraete.sind.toll/)
    Man muss nur loslegen...

    :--)
    Andreas

  • #2

    Herr Lehmann (Donnerstag, 30 März 2017 06:18)

    GuMo,

    ja das stimmt, aber ob das dann auch Wirkung hat ist ein anderes Thema. Man kann sich damit auch einen Flshmob auf die Seite holen. :-)

    LG
    Herr Lehmann
    Deutscher-EuroJackpot.de

  • #3

    Michael Völkel (Donnerstag, 30 März 2017 06:50)

    Meine Erfahrung mit Facebook ist zwiegespalten. Als professioneller Musiker ist zwar die Möglichkeit gegeben, mit wenig Aufwand seine Veranstaltungen zu posten und Clips etc. einzustellen, doch sind meist die Reaktion und die Wirksamkeit nicht so doll. 600 Leute sehen den Post, es gibt vielleicht 60 Likes, 4x wird geteilt, und von den wenigen Leuten, die Interesse an der Veranstaltung hatten, kommt vielleicht einer.

    Meiner Meinung nach eignen sich soziale Medien nicht so gut für Werbung (zumindest in meinem Bereich), aber recht gut zur Dokumentation dessen, was gelaufen ist. Letzteres hat natürlich auch einen werbewirksamen Effekt.

  • #4

    Angelika Just (Donnerstag, 30 März 2017 07:20)

    Ich sehe das ähnlich wie M. Völkel,
    die Zugriffe sind meist hoch bis sehr hoch, doch Likes & Kommentare gibt es nur selten. Meist nur von engeren Freunden, welche man persönlich kennt. Geteilt wird in der Regel nie. Selten und dann auch nur, wenn man dabei schreibt "darf gern geteilt werden"! Und wenn ich etwas poste, mit einem Link zu meinem Shop, steigen die Zugriffe auch nicht enorm.
    Ganz liebe Grüße Angelika

  • #5

    Unikatinka (Donnerstag, 30 März 2017 08:24)

    Sehr gut zusammengefasst! Ich bin erst seit November 2016 auf Instagram, und ich liebe es meine Bilder und Produkte "wildfremde" Leute zu presäntieren. Ich möchte nicht unsere Produkte an Freunden verkaufen sondern tatsächlich demjenigen wem es gefällt. Ob Instagram mehr Kunden bringt: meine Antwort darauf ist - auf jeden Fall rentiert sich die Zeitinvestition um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber das wichtigste: immer neue Ideen und Produkte zu entwickeln sonst ist es irgendwann langweilig!!!
    Viele liebe Grüße
    Unikatinka

  • #6

    David von Smart Concrete (Donnerstag, 30 März 2017 09:30)

    Vielen Dank für den Beitrag Jimdo. Ich weiß natürlich, dass das Potential von Social Media sehr groß ist, aber ich habe zwei Probleme um es zu nutzen.

    1. Ständig neue Inhalte präsentieren:
    Ich finde es schwierig ständig neue und vor allem passende Inhalte zu finden. Ich verkaufe Einrichtungsgegenstände aus Beton und habe einfach nicht ständig neue Inhalte wie vielleicht ein Reiseblog.

    2. Eine "kritische Masse" an Likes zu bekommen:
    Wie mit der eigenen Website auch, ist es gerade am Anfang schwierig überhaupt Besucher zu generieren. Deshalb finde ich den Tipp aus dem Beitrag: "Folgt Personen und Seiten, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen" sehr hilfreich.

    Ich nutze drei Kanäle und habe besonders mit Instagram gute Erfahrungen gemacht:
    https://www.instagram.com/smart.concrete/
    https://www.facebook.com/SmartConcreteBetondesign
    https://de.pinterest.com/SmartConcrete/

    Ich freue mich schon auf weitere Beiträge.

  • #7

    HighLifeStyle (Freitag, 31 März 2017 12:18)

    Schade das einzelne kunden bei euch kein wert haben.....

  • #8

    Jimdo-Team (Freitag, 31 März 2017 15:56)

    Hallo,

    @David von Smart Concrete: Immer wieder neue Inhalte zu posten, kann wirklich nicht einfach sein – das kann ich gut nachvollziehen. Aber auch regelmäßige Posts in gewissen Abständen können einen sehr positiven Eindruck vermitteln und Einfluss haben. Immer mehr "Fachleute" betonen, dass gerade die Qualität der Inhalte auch bei Social Media an Wichtigkeit gewinnt – um eben nicht wie so viele in der "quantitativen Flut" der Beiträge mitzuschwimmen.

    Deine Instagram-Seite finde ich ein wunderbares Beispiel! :)

    @HighLifeStyle: Wir nehmen deine Wünsche und Kritik immer wieder gerne entgegen. Die Offenheit beinhaltet auch, ehrlich zu sagen, dass wir nicht alles gleich umsetzen können. Dennoch ist dein Feedback, so wie das anderer Kunden, unser wichtigster Input!

    Viele Grüße,
    Markus

  • #9

    Thomas Stephan (Samstag, 01 April 2017 08:15)

    Hallo zusammen,
    ich könnte mir vorstellen, dass Jimdo als "Vertrauensinstanz" eine Plattform zur Verfügung stellt, in der sich Jimdo-Webseiten-Betreiber gegenseitig unterstützen könnten.

    Beispielsweise betreibe ich einen Blog zum Thema Fotografie (www.wenigerknipsen.de/blog). Der Hauptzweck der Seite ist der Vertrieb meiner eBooks und Fotokurse bzw. Coachings. Um die Reichweite meiner Seite zu erhöhen, wäre eine Kooperation mit anderen Seiten/Bloggern zum Thema Fotografie wertvoll. Viele von uns, die Blogs betreiben, bekommen oft Angebote von "unseriösen" Werbeagenturen, die gerne Posts zu ihren Produkten einkaufen möchten, ohne diese als Werbung zu kennzeichnen (Stichwort "unlauterer Wettbewerb"). Durch solche unseriösen Anfragen fehlt meines Erachtens das Vertrauen, wenn der eine Blogger mit dem anderen gerne kooperieren möchte, Verlinkungen austauschen, Gastbeiträge posten oder tatsächlich gegenweitig Werbung machen möchte usw. Jedenfalls habe ich oft erlebt, dass solche Anfragen generell unbeantwortet bleiben.

    Um dieses Vertrauen zu stärken, wäre es klasse, wenn Jimdo eine "Suche/Biete"- Seite für alle Jimdo-Webseiten-Betreiber aufbauen könnte und dafür die Moderation übernehmen würde. Damit würden unseriöse Kooperations-Anfragen weitestgehend ausgegrenzt und die Webseiten-Betreiber könnten sich gegenseitig unterstützen und damit die Reichweite zum Wohle aller ausdehnen.

    Außerdem wäre das meines Erachtens ein Alleinstellungsmerkmal für Jimdo, das den Community-Gedanken und damit die Marke stärken würde.

    Was haltet Ihr von der Idee? Ich würde sofort mitmachen wollen!
    Auch losgelöst davon wären Anfragen bei mir zur Kooperation auf jeden Fall erwünscht, wenn es irgendwie zum Thema meiner Seite passt:

    Thomas Stephan
    https://wenigerknipsen.de
    Der Praxisratgeber für bessere Fotos.

    Homepage, Blog, eBooks, Video-Tutorials, Fotokurse und Coachings
    -----------------------------------------------------------------------------
    [kontakt] https://wenigerknipsen.de/kontakt
    [web] https://wenigerknipsen.de
    [twitter] https://twitter.com/wenigerknipsen
    [facebook] http://facebook.de/wenigerknipsen
    [instagram] https://instagram.com/wenigerknipsen
    [bloglovin] https://www.bloglovin.com/wenigerknipsen

  • #10

    Silke (Sonntag, 02 April 2017 08:23)

    Hi,
    Am Thema Facebook bin bzgl. meiner Website auch dran, ich setze mich gerade da gedanklich auseinander. Privat bin ich überhaupt nicht weder bei Facebook noch bei anderen Social Medien.
    Für die Einrichtung eines Accounts mit meiner Website bräuchte ich wirklich jemanden hier bei mir vor Ort als Hilfe. Alleine traue ich mir da überhaupt nichts zu - Gerade bei Facebook. Dann können auftauchende Fragen auch direkt im Gespräch gleich geklärt werden. Ich schiebe da leichte Panik-Attacken, da einerseits immer wieder vor Facebook gewarnt wurde wegen Datenschutz u.v.m.

    Meine Seite: www.lebenineinheit.com

  • #11

    Barbara (Sonntag, 02 April 2017 18:32)

    Eigentlich hatte ich bei meinem Shopblog immer eher den umgekehrten Traffic: Von der Webseite zur Facebookseite.
    Und abgesehen davon finde ich eine gegenseitige Verbindung auch logisch.

    Aber bei Jimdo traue ich mich mittlerweile nicht mehr, die Share-Buttons einzubinden, denn es gibt ja noch nicht einmal die 2-Klick-Lösung, geschweige dennn Shariff - oder kann man das irgendwie einbinden (ohne Experts!)?

  • #12

    Rossi (Montag, 03 April 2017 11:30)

    Für Anfänger sind das gute Tipps. Für mein Empfinden sind jedoch die "Sozialen Kanäle" so überlaufen, dass sie nichts mehr vom Teller ziehen.
    Beispiel facebook: Hier gelingt es kaum noch Freunde & Familie davon zu überzeigen Seiten zu "liken" und zu "teilen".
    Ich schätze da muss man kreativer werden...

  • #13

    Andrea Bannat (Dienstag, 04 April 2017 09:23)

    Hallo Thomas,
    ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und er gefällt mir gut, insbesondere diese Idee:

    "Um dieses Vertrauen zu stärken, wäre es klasse, wenn Jimdo eine "Suche/Biete"- Seite für alle Jimdo-Webseiten-Betreiber aufbauen könnte und dafür die Moderation übernehmen würde. Damit würden unseriöse Kooperations-Anfragen weitestgehend ausgegrenzt und die Webseiten-Betreiber könnten sich gegenseitig unterstützen und damit die Reichweite zum Wohle aller ausdehnen. Thomas Stephan https://wenigerknipsen.de"

    Meine Seite ist gerade erst hier bei jimdo entstanden und ich betrachte mich selbst als newcomer mit Ambitionen den nächsten Schritt in die professionelle Fotoarbeit einzusteigen. Daher gefällt mir Dein Vorschlag innerhalb jimdos-community eine stärkere Vernetzung zwischen den Fotografen zu entwickeln und diese "Biete/Suche"-funktion anzubieten.
    Danke und eine schöne Woche mit viel LICHT.

    Andrea
    Naturfotografin
    andreabannat.com

  • #14

    Jimdo-Team (Dienstag, 04 April 2017 11:10)

    Hallo zusammen,

    wer Austausch oder Unterstützung rund um die eigene Jimdo-Seite sucht, für den könnte die Facebook-Gruppe "Jimdo Coaching" etwas sein. Schaut gerne einmal rein.

    Beste Grüße,
    Markus

  • #15

    Sabine Stegmann (Dienstag, 04 April 2017 15:47)

    Hallo Thomas,
    vielen Dank für Deinen Artikel - hat mich wieder motiviert. Ich bin mal mit Herz dabei, und manchmal eher weniger. Jedoch immer regelmäßig.
    Manchmal ist es noch ein Ausprobiere, was gefällt, was nicht. Gerade bei Facebook ist mir manchmal ein Rätsel.
    Mein Fokus liegt aktuell auf Facebook und Pinterest. Twitter und google+ laufen noch nebenher, Instagram gar nicht.

    Ich finde die Idee von @Thomas Stephan mit der Plattform sehr gut!

    Viele Grüße
    Sabine

  • #16

    Martina (Dienstag, 04 April 2017 16:39)

    Für mein Empfinden geht auf diesen Portalen nicht wirklich mehr was. Phasenweise hatte ich ziemlich viel Zeit investiert, Erfolg aber gegen Null. Im Gegenzug wird man täglich mit "Bettel-likes", Sinnsprüchen im Dutzend und Werbung zugemüllt. Das Angebot ist einfach viel zu gross und jeder will irgendwie verkaufen. Ich kriege schon die Krise, wenn ich vor allem bei fb sehe, dass Beitrage bereits morgens um 6:09 ;)) mein Postfach torpedieren und vollkommen sinnfrei sind. Jeder will profitieren, jedoch im Gegenzug nichts in Form von win-win bieten. Ich bin fast nur noch damit beschäftigt, zu klicken, dass ich bestimmte Beiträge von bestimmten Personen nicht mehr sehen will. Vieles ist für mich an Plattheit schon nicht mehr zu überbieten und die investierte Zeit wäre anderweitig wohl besser zu nutzen.

  • #17

    Eva (Dienstag, 04 April 2017 18:34)

    Der Beitrag ist gut gemeint, aber.... immer wieder neue Ideen zu gebären, ist ganz sicher nicht einfach. Mit all den Freunden, Followern, Likern etc verliert man schnell mal den Überblick im endlosen Meer des Internets. Was macht ein Newcomer mit einem hübschen Angebot, jedoch einem kleinen Freundeskreis? Als Jimdo angefangen hat, gab es die Möglichkeit, ähnliche Seiten zu suchen und sich mit einem Eintrag im Gästebuch zu verlinken. Leider wurde diese sang- und klanglos beerdigt. Schade, ich habe sie sehr vermisst! Das zur Idee von Thomas Stephan, was "suchen" betrifft.

  • #18

    Andre´ (Dienstag, 04 April 2017 21:28)

    Ich fanse es sehr informativ.
    Danke.
    http://wasdichinteressiert.de
    Mfg

  • #19

    Thomas Griessen (Dienstag, 04 April 2017 21:58)

    Hallo Silke, ich kenne dein problem, dafür habe ich eine lösung gefunden weil es ist zeitlich doch recht viel aufwand dahinter.
    Ich habe ein Kollege der es für mich macht, Google Adwords, Facebook für 400.- Monatlich ohne Adwords die bestimmst du noch dazu aber ich weis es bringt viel mehr für unser Ferienhaus in Italien.
    Kannst mir gerne ein Mail machen, ich sende dir gerne die Kontakte, thomas.griessen@gmx.ch

    Liebe grüsse

  • #20

    Reinhard (Dienstag, 04 April 2017 22:55)

    Gar nicht so einfach, immer wieder neue Beiträge zu bringen. Aber die Idee mit der "Freitagsfrage" ist gut. Werde darüber nachdenken.

  • #21

    Geräuschloses Windrad für den eigenen Garten (Dienstag, 04 April 2017 23:43)

    Tollte Infos.
    Spielt Google+ Wirklich keine Rolle? Gerade weil es von Google ist? Klar, es hat weniger Benutzer, aber mir scheint für das Ranking nützt es etwas...
    Besten Dank!

  • #22

    Karin (Mittwoch, 05 April 2017 08:04)

    Also Speziell Pinterest sollte nicht fehlen das wird oft vernachlässigt.

  • #23

    Margit Sonnenschein (Mittwoch, 05 April 2017 10:16)

    Apropo Pinterest...
    Als Shop-Anfänger habe ich Euren Blog-News-Artikel nun gründlich studiert und möchte gerne manches umsetzen .....
    Ich verfolge die Strategie A: habe einen Online-Shop und verkaufe Produkte
    Meine Zieldefinition ist: Besucher und Kundenkontakte intensivieren

    Facebook, Instagram und Twitter kommen für mich vorerst nicht in Frage.
    Ich sehe mich eher bei Pinterest. Nur.... wo ist eigentlich der Share-Button für Pinterest?

    Liebe Grüße
    Margit

  • #24

    Caroline (Mittwoch, 05 April 2017 16:26)

    Ich hab nen ziemlichen kampf, auch nir ein BISSCHEN was an feedback zu kriegen. Ich nutze facebook, habe dort hart erkämpfte 450 likes auf der gleichnamigen seite.
    Wie schaff ich es denn nun, für meine seite mehr feedback zu bekommen, ohne dafür viel geld für werbung in die finger zu nehmen?

  • #25

    Stephan Ernst (Mittwoch, 05 April 2017 16:28)

    Hallo Markus,
    danke für deinen informativen Beitrag. Ich denke, man kann die Strategien nicht ganz so eindeutig trennen - ist für einen Einsteiger aber ein guter Anhaltspunkt.

    Als Fotograf findet ich mich in allen Ansätzen wieder. Allerdings bevorzuge ich Instagram als wichtigsten Kanal. Für Veranstaltungen und Termine ist Facebook sehr gut.

    Ich bin auf den nächsten Teil gespannt.

    Viele Grüße,
    Stephan

  • #26

    Veronika (Mittwoch, 05 April 2017 20:14)

    Danke Markus für deinen Beitrag! Schön, dass Ihr das Thema aufgreift! Wollt Ihr nicht mal in Hamburg einen Workshop für Social Media Neulinge anbieten? Ich habe nämlich keine Idee, wie Leute über Facebook z.B. auf mich aufmerksam werden sollen. Ich meine, ich kann ja was Interessantes posten- und wie wird es dann gefunden, gelikt usw? Bin vor der Zeit des Internet aufgewachsen und kann gut meine Homepage pflegen, aber Social Media ist für mich Neuland, weil es mich privat nicht interessiert. Kannst du dazu konkrete Tipps geben? Wirklich so von 0 an? Dein Artikel ist ja schon für Leute, die überhaupt wissen, wie Social Media generell tickt, wie man damit umgeht. Danke!

  • #27

    Anna (Mittwoch, 05 April 2017 22:33)

    Na dann wissen wir ja jetzt was es alles zu tun gibt :-)

  • #28

    Manuela (Donnerstag, 06 April 2017 12:23)

    Ich habe bereits eine facebook-seite unter dem Namen Mooserde-Versand. Nun kann ich mich nicht mehr einlocken, da facebook möchte, dass ich mein Profil für den Laden in meinen persönlichen Namen umändere. Ich will aber keine private Seite sondern eine für mein Geschäft. Muß ich mich da anders anmelden. Wer kann mir da weiter helfen. Liebe Gruß von Manuela

  • #29

    Remo (Donnerstag, 06 April 2017 14:48)

    Vielen Dank für den wertvollen Beitrag!!!

  • #30

    Thomas (Donnerstag, 06 April 2017 18:53)

    In dem Zusammenhang finde ich es übrigens echt schlecht, dass man bei Jimdo nicht einzelne Inhalte bei Facebook teilen kann. Kein Facebook Button für einzelne Bilder etc. Bei andern CMS geht das doch auch...
    Das ist einer der Gründe, warum ich Jimdo nicht verwende.
    VG Thomas

  • #31

    Franz Griesser (Samstag, 08 April 2017 05:06)

    Danke ich werde die erste Version versuchen und das auf FB und Instagram

  • #32

    Atos (Samstag, 08 April 2017 08:23)

    Eine Facebook Seite ist in heutige Zeiten für jeden Betrieb ein Absolutes muss.

  • #33

    Barbara (Samstag, 08 April 2017 10:50)

    Für die, die sich wundern, warum sie trotz aller Mühen nicht (mehr) in der FB-Timeline erscheinen: ein sehr lesenswerter Beitrag im Ashampoo-Blog:
    "... Wenn man in seiner Timeline nur noch zwischen Freunden/ Familie, den Branchenriesen und bezahlten Inhalten auswählen kann, könnte es mit der Zeit einsam werden im gelobten Land. Für viele, die diese Seite lieben, ist die Grundidee gefährdet, wenn Reichweite zur Ware wird..."
    https://blog.ashampoo.com/de/2016-11-22/das-ende-von-facebook-wie-sie-es-kennen

  • #34

    Susi (Dienstag, 11 April 2017 21:13)

    Leider habe ich vor Kurzem gelesen, dass der Facebook-Like-Buttom abmahnfähig ist.... WebSeite eRecht24: "Neues Urteil: Facebooks Like-Button auf Webseiten kann abgemahnt werden

    Datenschützern war der Facebook Like Button schon lange ein Dorn im Auge. Facebook sammelt über dieses Tool millionenfach Daten ohne Wissen der Nutzer. Der Facebook Like Button, der sich auf Millionen von Webseiten finden lässt, könnte jetzt zu massenhaften Abmahungen bei Webseitenbetreibern führen.....

    Ist der Facebook -Like-Button bei JIMDO abmahnSICHER? Danke Susi

  • #35

    Carola (Mittwoch, 19 April 2017 12:26)

    Mich würde es auch brennend interessieren, ob die Social Plugins von Jimdo abmahnSICHER sind?

    Welche Technik wird derzeit eingesetzt?

    Shariff-Lösung
    2-Klick-Lösung
    uneingeschränktes Standard-Plugin

    Bitte um eine Aussage.

    Danke.

  • #36

    Rossi (Mittwoch, 26 April 2017 07:55)

    Ich finde, dass die Social Media Kanäle, besonders im semi- non- professional Bereich echt rückläufig sind. Die Leute scheinen wirklich Info überflutet zu sein...

  • #37

    Digitizer Assembly (Freitag, 28 April 2017 11:26)

    wenn man dabei schreibt "darf gern geteilt werden