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Erstelle deine Bewerbungsmappe online

Erstelle deine Online-Bewerbung!

Eine Bewerbungswebsite erstellen – wie geht das?

Das alles findest du in diesem Guide:
1. Die wichtigsten Bestandteile einer Bewerbungshomepage und alles, was du zum Erstellen brauchst
2. Wie du dich anmeldest und die passende Domain auswählst
3. Sinnvolle Extras wie ein Zeitstrahl, Social-Media-Verknüpfungen, Videos und Infografiken
4. Dos und Don'ts beim Gestalten einer erfolgreichen Bewerbunsgwebsite

Was sind die Vorteile, einer Bewerbungshomepage?

Tschüss, Papier! Hier sind einige gute Gründe, warum deine Jobsuche mit einer Bewerbungswebsite viel besser laufen wird:

1. Bestimme die Botschaft: Für Personaler ist es heute normal, dich zu googeln. Idealerweise gehört deine Online-Bewerbungsmappe samt Lebenslauf zu den ersten Suchergebnissen und lässt dich im besten Licht dastehen.

2. Zeige deine Persönlichkeit: Recruiter wollen sich ein umfassendes Bild von dir machen – aber wie willst du all deinen Erfahrungen und Fähigkeiten auf ein paar Seiten Papier gerecht werden? Deine Bewerbungswebsite sollte dich als einen wertvollen Mitarbeiter zeigen, mit dem man auch mal gern Mittagspause machen möchte.

3. Werde gefunden: Dein zukünftiger Arbeitgeber kennt deinen Namen noch nicht, aber die Fähigkeiten, nach denen er sucht. Wenn du mit deiner Bewebungshomepage geschickt deine Talente präsentierst, erscheint sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse.

4. Beweise Web-Know-how: Heute muss man für die meisten Jobs in Sachen Internet auf Zack sein. Mit einer Bewerbungswebsite zeigst du, dass du dich mit Webtrends auskennst und eine Homepage erstellen kannst.

5. Mach das Beste daraus: Mal ehrlich, die Jobsuche kann hart sein. Auch wenn dein Lebenslauf noch so toll ist, landet deine Bewerbungsmappe nur zu oft in irgendeinem Stapel. Mit einer eigenen Website hebst du dich von der Masse ab und nimmst dein Schicksal selbst in die Hand. Vor allem Kreative haben online die Chance, Ihre Arbeiten besser darzustellen, als es schriftlich möglich wäre.

Eine Bewerbungshomepage erstellen – wie geht das?

Na klar, du kannst einfach dein vorhandenes Anschreiben und deinen Lebenslauf 1:1 auf eine Website kopieren und fertig. Aber auf diese Weise schöpfst du nur einen Bruchteil dessen aus, was eine Bewerbungswebsite leisten kann.

Wenn du es besser machen willst, schau dir einfach die folgenden Tipps genauer an:

Homepage
Deine Bewerbungswebsite ist deine Chance, dich zu präsentieren und Recruitern klarzumachen, dass Ihre Suche ein Ende hat und sie dich unbedingt zum Vorstellungsgespräch einladen müssen. Damit das klappt, ist es wichtig, dass dein Name und deine Jobbezeichnung im Seitentitel und in der Kopfzeile stehen. Außerdem gehört eine kurze Vorstellung deiner Person und deiner Arbeit auf die Homepage.

Sofern du nicht gerade Fotograf oder Grafiker bist, hältst du den Hintergrund am besten einfarbig und bindest lediglich ein kleines, vorteilhaftes Foto von dir als Bild-Element ein. Versteh das nicht falsch, natürlich bist du ein tollen Anblick, aber ein riesiges Porträt von dir, das über die ganze Seite geht, könnte doch ein wenig selbstverliebt wirken ;)

Design-Tipp: In der Regel sind die besten Bewerbungshomepages einfach und prägnant. Du brauchst also gar keine Designvorlage mit vielen Unterseiten und Menüpunkten. "Stockholm", "Barcelona", "Tokyo", "Miami" und "Shanghai" sind eine gute Wahl.

Lebenslauf/CV
Manche Bewerber stellen ihren Lebenslauf direkt auf die Homepage. Das hat den Vorteil, dass der Recruiter ohne einen weiteren Mausklick sofort sieht, wen er vor sich hat. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Lebenslauf auf einer eigenen Unterseite einzubinden.

Diese Unterseite entspricht in etwa dem Lebenslauf in deiner schriftlichen Bewerbung. Du kannst verschiedene Style-Optionen nutzen, um die Seite zu gestalten. Anhand von Textfeldern kannst du deine beruflichen Stationen darstellen und mit Überschriften und Trennstrichen für Übersicht sorgen. Und auch wenn eine Website dir viele Spielereien ermöglicht: Es empfiehlt sich, sie schlicht zu halten, immerhin soll dein zukünftiger Arbeitgeber auf einen Blick sehen, was du kannst und warum er dich einstellen sollte.

Berufliche Referenzen
Viele Leute ergänzen ihren Lebenslauf und ihre Arbeitszeugnisse um eine Liste mit Referenzen. Die Idee ist, dass der Recruiter in den Unternehmen anruft und zu hören bekommt, was für ein toller Mitarbeiter du bist. Mit deiner eigenen Bewerbungshomepage kannst du diesen Schritt überspringen und die Empfehlungen direkt auf der Website online einbinden. So erfährt dein potenzieller Arbeitgeber, wie es ist, mit dir zu arbeiten, ohne dass er extra zum Hörer greifen muss.

Deshalb bitte doch deine Mentoren, Kollegen oder Kunden, einen Kurztext zu verfassen, in dem steht, warum die Zusammenarbeit mit dir ein Gewinn ist, und kopiere die Referenzen auf eine eigene Unterseite. Auch auf deinem LinkedIn-Profil gibt es vielleicht geeignete Empfehlungen.

Arbeitsproben und Erfolge
Einer der Vorzüge einer eigenen Bewerbungshomepage ist, dass du deine Arbeit direkt zeigen kannst, statt sie nur abstrakt zu beschreiben. Denn mal ehrlich, der herkömmliche Lebenslauf mit Bullet-Points und die üblichen Arbeitszeugnisse nach Schema F sind nicht gerade aussagekräftig, oder?

Wenn du kreativ tätig bist, hast du online die Möglichkeit, Fotos oder Videos deiner Werke einzubinden oder sie zu verlinken. Aber auch wenn du in einem traditionellen Bereich arbeitest, kannst du auf der Website Beispiele für deine Arbeit zeigen und darstellen, was du schon alles erreicht hast. Frag dich einfach mal, worauf du selbst am meisten stolz bist und beschreibe diese Erfolge möglichst plastisch, damit sich Personaler ein gutes Bild davon machen können.

Kontakt
Erleichtere es den Besuchern deiner Bewerbungshomepage, Kontakt mit dir aufzunehmen. Du kannst eine separate Unterseite mit deinen Kontaktdaten erstellen (und vielleicht sogar ein Formular einbinden, wenn du Recruitern ermöglichen möchtest, direkt über deine Website Anfragen zu stellen). Oder du bindest deine Kontaktdaten einfach in die Fußzeile oder Seitenleiste ein – auf diese Weise erscheinen sie auf jeder Seite und können gar nicht übersehen werden.

Eigene Domain
Wenn du Recruitern zeigen möchtest, dass du es mit deiner Karriere wirklich ernst meinst, ist es eine gute Idee, dir eine eigene Domain (Web-Adresse) zuzulegen. Am besten eignet sich natürlich dein Name mit der Endung .de, aber sofern du einen gängigen Namen wie Peter Müller hast, ist diese Domain wahrscheinlich schon vergeben (sorry, Peter Müller). Größere Chancen hast du, wenn du einen Zweitnamen besitzt und die Initialen einfügst. Oder du ergänzt deine Berufsbezeichnung und nimmst etwas wie petermüllerdermaler.de. Eine eigene Domain ist Bestandteil der Pakete JimdoPro und JimdoBusiness.

Noch mehr Ideen für deine Bewerbungswebsite

Geize nicht mit Worten auf deine Bewerbungshomepage. Warum? Ganz einfach: Die Texte ermöglichen es Suchmaschinen, dich zu finden. Falls du deine Online-Bewerbungsmappe dennoch zu textlastig findest, haben wir ein paar Ideen für dich, was du ergänzen könntest:

  • Links zu Presseberichten über dich
  • Links zu Texten, die du auf anderen Websites oder Blogs geschrieben hast – oder du startest einfach deinen eigenen Blog und verlinkst ihn
  • Videos von Präsentationen, die du gehalten hast (natürlich nur, sofern du damit deine Zuhörer gefesselt hast)
  • Ein Zeitstrahl, der deine Karriere veranschaulicht (dafür gibt es Apps wie Tiki-Toki, Dipity oder TimeGlider) – mit dem Element Widget/HTML kannst du ihn auf deiner Bewerbungswebsite einbinden.
  • Verknüpfungen mit deinen Social-Media-Seiten – aber nur, wenn Katzenbilder dir bei der Jobsuche helfen ;)
  • Infografiken, die trockene Zahlen zum Leben erwecken (beim Erstellen helfen dir Dienste wie Infogram oder Piktochart)

Deine Bewerbungshomepage: Do's und Don'ts

  • Biete zusätzlich eine klassische Bewerbung zum Download an – einige Leute bevorzugen noch immer die Papierversion oder brauchen sie für den Bewerbungsprozess. Mit dem Element Dateidownload kannst du Bewerbung und CV als PDF zum Herunterladen einfügen.
  • Verteile deinen Lebenslauf nicht auf zu viele Unterseiten. Wenn du für Ausbildung, Berufserfahrung und so weiter eigene Seiten anlegst, muss man mehrfach Klicken, um ein Gesamtbild zu erhalten. Deswegen mache es deinen Besuchern (und dir) einfach und belasse deinen CV auf einer Seite.
  • Füge Links zu deinen (beruflich relevanten) Social-Media-Seiten hinzu.
  • Blase deine Bewerbungshomepage nicht mit überflüssigen Infos auf. Ein bis zwei Din-A-4-Seiten gelten nicht umsonst als Richtwert für einen Lebenslauf. Personaler wollen die wichtigsten Daten – nur diese haben also etwas auf deiner Bewerbungswebsite zu suchen.
  • Lasse ein schmeichelhaftes Foto machen. Ein unscharfes oder ungeschickt bearbeitetes Bild kann einen guten Eindruck schnell zunichte machen.
  • Investiere nicht mehr Zeit ins Design als in die Inhalte. Recruiter wissen einen schönen Hintergrund und tolle Schriften zwar zu schätzen, aber am Ende müssen sie überzeugt sein, dass du der beste Kandidat für den Job bist. Also gib dir Mühe, dein Können prägnant und mit den richtigen Worten darzustellen.

Die beste Bewerbungswebsite entwickelt sich mit dir und deiner Karriere

Sobald du Bewerbung und CV als PDF abspeicherst, sind sie fix. Eine Bewerbungshomepage kannst du hingegen immer wieder aktualisieren oder ergänzen, wenn du neue Fähigkeiten gewonnen hast. Und wenn du deinen Traumjob erstmal ergattert hast, verwandelst du deine Online-Bewerbungsmappe einfach in eine Portfolio-Seite, die dich durch deine gesamte Karriere begleitet.