Wer kennt es nicht? Ein Buch anfangen – es dann aber nicht zu Ende lesen. Sich voller Motivation neue Laufschuhe kaufen – doch einfach nicht die Zeit für’s Joggen finden. Oder den Keller ausmisten wollen – es dann aber auf morgen verschieben. Kurzum: Projekte bleiben häufiger liegen, als einem lieb ist.

Vielleicht kennt ihr das auch von eurer Jimdo-Seite. Irgendwie hakt es und ihr kommt nicht mehr voran. Jetzt heißt es: nicht verzagen! Denn wenn der Wurm drin ist, hat dies meist bestimmte Gründe. Ich zeige euch heute 8 häufige Probleme und dazu die passenden Lösungswege, wie ihr eure Webseite wieder in Spur bringt!

 

1. Ihr habt Fragen zu Jimdo-Funktionen

Jimdo ist einfach und die meisten Funktionen sind recht selbsterklärend – aber seien wir ehrlich, trotzdem läuft nicht immer alles auf Anhieb so, wie man es sich vorstellt. Wenn ihr einmal nicht weiter wisst, könnt ihr euch aber auf uns verlassen. Wir helfen euch schnell und gern auch persönlich – hier bekommt ihr Unterstützung:

  • Schaut vorbei im Support Center. Auf unseren Hilfeseiten bekommt ihr verständliche Erklärungen zu allen Funktionen für eure Webseite: von A wie “Abstand einfügen” bis Z wie “Zahlungsoptionen für den Shop”. Außerdem gibt es hier jede Menge Tipps und Inspiration – zum Beispiel zu den Themen Design oder Suchmaschinenoptimierung.
  • Klickt euch in die Webinare rein. Die regelmäßigen Online-Seminare widmen sich jeweils einem Thema und geben euch Erklärungen und Ideen für eure Jimdo-Seite an die Hand. Alle Webinare gibt es jederzeit abrufbar im Archiv – übrigens auch zu vielen Grundlagenthemen.
  • Lest unseren Blog. Im Blog – wo ihr euch gerade befindet :) – stellen wir euch unsere neuen Funktionen sowie Tipps und Tricks für den Baukasten vor. Dazu zeigen wir euch regelmäßig die schönsten und kreativsten Seiten von Jimdo-Nutzern. Damit ist der Blog eine echte Fundgrube für alle, die ihre Webseite gestalten!

 

2. Die Idee steht – die Domain fehlt

Eure Wunsch-Domain ist schon besetzt? Oder findet ihr einfach nicht den richtigen Namen für eure www-Adresse? Dann helfen euch die folgenden Tipps dabei, eine passende Domain für euer Projekt auszuwählen:

  • Definiert die Wörter, die für eure Domain unverzichtbar sind und nutzt diese für eure Web-Adresse. Vermeidet zusätzliche Füllwörter.
  • Diebaeckereivonmaxmustermannanderecke.de – solche Domains sind unleserlich und vor allem auch schlecht zu merken. Daher: Haltet es kurz und knackig.
  • Wählt leicht zu schreibende Begriffe – setzt besonders Fremdwörter nur überlegt ein.
  • Verkauft ihr Produkte, nennt den Namen eures Shops oder Unternehmens in der Domain. Das ist auch für Google & Co. wichtig.
  • Denkt lokal: Wenn ihr ein Geschäft führt, regionale Produkte anbietet oder einen anderen lokalen Bezug habt, integriert dies in eure www-Adresse. Verwendet zum Beispiel bekannte Straßennamen, Kürzel für Städte, Stadtteile etc.

Zusammengefasst: Denkt nicht zu kompliziert, haltet euch möglichst an den Namen eures Projekts und überlegt, mit welchen Stichwörtern euch eure Kunden suchen werden.

 

3. Eurer Webseite fehlt es an „Leben“

Ihr habt eine Jimdo-Seite erstellt, alle wichtigen Inhalte hinzugefügt – und doch sieht eure Webseite irgendwie leer und kahl aus? Das lässt sich beheben: Mit Icons, passenden (kostenlosen) Bilder oder Widgets gebt ihr eurer Jimdo-Seite den nötigen Pep, ohne euch Inhalte aus den Fingern zu saugen.

  • Icons: Die kleinen Symbolbilder geben Webseiten Pfiff und sorgen optisch für Struktur. Kostenfreie Icons bekommt ihr zum Beispiel bei iconmonstr.
  • Bilder: Mit gut gewählten Bildern verleiht ihr eurer Seite den passenden Look. Kostenfreie und professionelle Bilder findet ihr zum Beispiel bei pixabay, Fotolia und StockSnap. Auf unserer Hilfeseite haben wir zudem alle Informationen zu Fotos und Bildern zusammengestellt.
  • Widgets: Widgets geben euch die Möglichkeit, eurer Webseite externe Funktionen hinzuzufügen. Ihr fügt die Widgets per HTML-Code ganz einfach als Inhaltselement auf eurer Jimdo-Seite ein. So integriert ihr zum Beispiel Buchungstools, Besucherzähler oder Musikplayer.
Icons findet ihr auf http://iconmonstr.com

Icons findet ihr auf http://iconmonstr.com

Hinweis: Bitte beachtet stets das Copyright für alle Bilder sowie externe Inhalte. Haltet euch an die Hinweise auf den verschiedenen Seiten zu Konditionen und Lizenzen.

 

4. Seite leer, Kopf leer – Schreibblockade

Euch fehlen die Worte? Was ihr schreibt, passt so gar nicht mit eurer Idee zusammen – und das auch nach X Anläufen? Dann liegt die Diagnose nahe: Schreibblockade.

Was jetzt hilft, ist ein Schritt zurück: Gedanken sortieren, Struktur entwerfen – und dann erst los schreiben. Mein Tipp: Befolgt dafür die folgenden Schritte:

  1. Notiert euch in einzelnen Stichwörtern die Informationen, die ihr in eurem Text darstellen möchtet. Hier können die berühmten fünf W-Fragen helfen: Wer, was, warum, wann, wo?
  2. Entwerft eine Struktur. Macht euch einen Plan, in welcher Reihenfolge eure Informationen im Text vorkommen sollen und wie ihr sie miteinander vernüpfen möchtet. Haltet euch dabei grob an die “Umgekehrte Pyramide” (eine journalistische Grundregel): Am Anfang eures Texts steht die zentrale Nachricht. Es folgen wichtige Informationen dazu. Und erst zum Abschluss stellt ihr weitere Detailaspekte dar.
  3. Schreibt kurze, prägnante Sätze. Wenn es beim Schreiben hakt, hilft häufig die Devise “Ein Satz, eine Information”.
  4. Macht euch Zwischenziele: Konzipiert und schreibt beispielsweise zunächst nur den Einstieg – und seid zufrieden, wenn ihr es geschafft habt! Plant die übrigen Textteile dann für später ein.
  5. Verlangt von euch selbst keine Perfektion. Selten gelingt aus dem Stand ein optimaler Text. Entwickelt eure Texte nach und nach weiter oder holt euch Vorschläge für Verbesserungen von Bekannten und Freunden.

Und last but not least: Macht zwischendurch eine ausgedehnte Pause! ;)

8 Tipps, wie eure Webseite endlich fertig wird

 

5. Eurem Shop fehlen gute Produktfotos

Für einen erfolgreichen Online-Shop sind hochwertige Produktfotos unerlässlich. Die nötige Bildqualität liefern heute bereits Kameras von Smartphones, doch häufig scheitert es am übrigen Equipment. Ich habe jedoch eine Lösung für euch, die ihr garantiert und mit kaum (finanziellem) Aufwand umsetzt: die DIY-Lightbox. Im Blogartikel erfahrt ihr, was ihr dazu braucht und wie es gemacht wird – damit ihr zukünftig richtig gute Produktfotos in eurem Shop präsentiert.

kettu-wue.de ist ein gutes Beispiel für hochklassige Produktfotos

 

6. Ihr habt noch kein (schickes) Logo

Für eure Webseite ist das Logo euer Aushängeschild – im wahrsten Sinne des Wortes. Darum empfehle ich euch ein professionelles Logo, das passgenau für euer Unternehmen und eure Branche erstellt ist. Entweder ihr seid selbst kreativ und künstlerisch begabt, kontaktiert einen unserer Jimdo Experts oder nutzt das Angebot von unserem Partner 99Designs.

Ein Logo macht eure Webseite einzigartig und steigert den Wiedererkennungswert. Ein hervorragendes Beispiel ist das geniale Logo von KETTU.

8 Tipps, wie eure Webseite endlich fertig wird

Das Logo sorgt für Wiedererkennungswert bei KETTU

 

7. Schwierigkeiten mit der Struktur

Fotos, Texte, Logo und Icons, Widgets, Überschriften und Hintergründe – häufig mangelt es nicht an Inhalten für die Webseite, sondern an einer passenden Struktur.

Die Grundlage dafür ist ein Design, das zu eurem Projekt passt. Ich empfehle euch, im Bearbeitungsmodus ruhig einmal zu experimentieren und verschiedene Designs zu testen: Benötigt ihr einen breiten Inhaltsbereich, welche Navigation ist ideal und wo passt die Seitenleiste am besten? Sehr hilfreich bei der Design-Auswahl ist übrigens unser Design-Filter.

Eine super Hilfe für die Struktur einzelner Unterseiten bieten euch auch unsere neuen
Seitenvorlagen. Dabei handelt es sich um Vorlagen für die Struktur eurer Inhalte. Ihr wählt einfach eine Seitenvorlage aus (diese gilt nur für die aktuelle Unterseite) und setzt eure eigenen Inhalte ein – fertig ist eine neue Unterseite mit euren eigenen Inhalten und einer professionellen Seiten-Struktur. Probiert es einfach mal auf einer neuen Unterseite aus!

 

8. Style-Optionen: die Qual der Wahl

Zu viele Optionen können Entscheidungen schwierig machen. Vielleicht geht es euch so, wenn ihr die Style-Optionen für die Elemente auf eurer Webseite festlegt: Farbtöne, Schriftarten, Buttons, Shop-Style – bei den vielen Möglichkeiten braucht es ein klares Konzept. Das Gute ist: das hört sich viel komplizierter an, als es eigentlich ist!

Beachtet ihr die folgenden Tipps, seid ihr style-technisch garantiert auf der sicheren Seite:

  • Haltet euch an einen oder zwei Farbtöne auf eurer Webseite
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  • Verwendet maximal zwei bis drei Schriftarten – mehr Schriften sorgen für Unruhe
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  • Gebt eurer Seite Raum mit Abständen und White Space (leerer Platz ohne Inhalte)
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  • Haltet eure Texte kurz und nutzt Absätze sowie Zwischenüberschriften
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  • Schneidet Fotos auf eine einheitliche Größe zu
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Weitere und detaillierte Tipps findet ihr auch in unserem Blogpost zum Thema Design.


Kennt auch ihr eines der hier vorgestellten Probleme? Berichtet gern in den Kommentaren von euren Erfahrungen. Ich freue mich, wenn euch meine Tipps weiterhelfen – und vielleicht auch einen zusätzlichen Motivationsschub geben!

Viele Grüße
Markus