Das „Corporate Design“: So entsteht ein stimmiges Erscheinungsbild

Ganz gleich, ob wir im Supermarkt einen Joghurt aussuchen oder uns online über eine Bank informieren: Das Erste, was wir wahrnehmen, ist das Design. Die Optik löst in Sekundenschnelle entweder Zustimmung oder Ablehnung aus – und das gilt für eine Verpackung ebenso wie für eine Webseite. Designexperte Michael Kubens von designenlassen.de erklärt, wie ihr eurer Webseite und eurer „Marke“ ein stimmiges Erscheinungsbild verpasst.


Wer denkt, gutes Design sei nur nettes Beiwerk, der unterschätzt die Bedeutung der Optik ganz gewaltig. Denn: Das äußere Erscheinungsbild trägt entscheidend zu eurem Erfolg bei. Mit gutem Design hebt ihr euch auf den ersten Blick von der Konkurrenz ab. Potenzielle Kunden nehmen zunächst nur die Aufmachung wahr, bevor sie sich vom Inhalt überzeugen.

Deshalb gilt: Auch wenn ihr eure Ausgaben auf das Nötigste reduzieren und möglichst viel allein hinbekommen möchtet: Wenn ihr euch unsicher seid, fragt Freunde um Rat oder holt euch für einen reibungslosen Start Hilfe vom Profi. Das kostet zwar etwas Geld – andererseits spart ihr Zeit und könnt das Budget gut im Auge behalten.

Was sind die wichtigsten Bestandteile eines guten “Corporate Design”?

 

Euer Aushängeschild: das Logo

Das Logo ist quasi der Fingerabdruck eures Projekts oder Unternehmens. Es sollte nicht nur gut aussehen, sondern auch einiges können und vielseitig einsetzbar sein – sowohl im Web als auch gedruckt. Wichtig ist zum Beispiel, dass es auch unabhängig von der Größe seine Wirkung behält.

Nicht zu vergessen ist, dass das Logo auf dem Computerbildschirm eventuell anders dargestellt wird als auf dem Smartphone, wo die Bildmarke am besten über der Wortmarke und nicht daneben platziert ist, damit der Nutzer sie gut erkennen kann. Ein Corporate Design mit einem responsiven Logo – also einem Logo, das sich an die verschiedenen Darstellungsformen anpasst – ist daher eine gute Wahl.

 

Ein stimmiges Gesamtbild: Farben und Schriften

Der nächste wichtige Schritt beim Corporate Design besteht darin, “Hausfarben” und “Hausschriften” festzulegen. Habt ihr ein Geschäft, sind sie fester Bestandteil eurer Geschäftsausstattung. Genauso finden sie sich auf eurer Visitenkarte und Onlinepräsenz wieder. Das festigt den Wiedererkennungswert eures Unternehmens oder der Marke.

Eine Werbung der Telekom erkennt zum Beispiel so ziemlich jeder, noch bevor er das Logo darauf entdeckt hat.

Firmen, die es schon länger gibt, legen häufig in einem “Styleguide” fest, wo in einer Werbeanzeige welche Logovariante mit welcher Schriftgröße einzusetzen ist. Für Start-ups sind solche Gestaltungsrichtlinien aber noch kein Muss, da ihr in der Gründungsphase sicher noch ein wenig ausprobieren werdet, was langfristig funktioniert und was doch wieder verworfen wird.

 

Echte Evergreens: Briefpapier und Visitenkarte

Vielleicht überrascht es euch, aber auch der klassische Briefbogen ist noch immer ein wichtiger Bestandteil des Corporate Designs. Denn: Obwohl mittlerweile vieles auf elektronischem Wege abgewickelt wird, kommt er noch immer oft genug zum Einsatz – ob als klassisches Anschreiben oder als Rechnung.

Und auch die Visitenkarte ist ein zeitloses Element der Geschäftsausstattung, denn sie erfüllt heute wie damals ihren Zweck – sei es bei Meetings, Netzwerk-Events oder wichtigen Terminen mit der Bank. Auf Messen findet man an Ständen oft einen Briefkasten, in den man seine Karte für eine zukünftige Kontaktaufnahme einwerfen kann, wenn ein Gespräch gerade nicht möglich ist. Und im Gegensatz zu den Kontaktdaten unter einer E-Mail ist die Visitenkarte etwas Handfestes, das nach einem Treffen zurückbleibt – oft genug erweist sich das später als entscheidend. Sie ebnet also immer noch auf traditionelle Weise den Weg für künftige Geschäftsbeziehungen und ist daher unverzichtbar.

 

Das virtuelle Zuhause: das Webdesign

Dass ein erfolgreiches Unternehmen im Internet zu finden sein muss, ist heute kein Geheimnis mehr. Mit eurer Webseite habt ihr die Möglichkeit, aktiv ein Image zu gestalten und potenzielle Kunden mit allen nötigen Informationen zu versorgen. Neben den frequentierten Kanälen der sozialen Medien ist eine eigene Webseite daher als Teil der Geschäftsausstattung nicht wegzudenken.

Ihr habt null Programmierkenntnisse und kaum Budget für einen Profi? In diesem Fall kein Problem, denn für die allermeisten Gründer ist ein Baukastensystem, wie es beispielsweise Jimdo bietet, vollkommen ausreichend. Eine solche Webseite könnt ihr selbstständig mit eigenen Inhalten versehen und so eine Menge Geld sparen!

Ein weiterer Pluspunkt: Die Jimdo-Designs sind für mobile Geräte optimiert, sodass eure Webseite auch auf dem Tablet oder Smartphone super aussieht und problemlos zu nutzen ist.

Mit geringem Aufwand gestaltet ihr so eine professionelle Präsenz im Internet, die zwar aus dem Baukasten stammt, aber in wenigen Schritten einen individuellen Touch erhält. Wer über Logodesign und Headergrafik verfügt, der ist also nur noch ein paar Klicks von einem schicken, responsiven und suchmaschinenoptimierten Online-Auftritt oder eigenen Web-Shop entfernt.

 

Gedächtnisstützen zum Mitnehmen: Flyer, Give-aways & Co.

Vielleicht stellt ihr irgendwann fest, dass es schön wäre, eine Firmenbroschüre, Flyer oder Give-aways zu haben, um sie auf Messen und anderen Events zu verteilen und so in Erinnerung zu bleiben. Eine feine Sache, aber erinnert euch daran: Bei einem Start-up kann sich noch so manches ändern, deshalb ordert Printmedien lieber nur in geringen Auflagen. Nichts ist ärgerlicher, als auf einem Berg unbrauchbarer Werbemittel sitzenzubleiben, weil die Telefonnummer nicht mehr stimmt oder die Zielgruppe die Botschaft nicht versteht. Deshalb wählt lieber kleine Auflagen – nachdrucken lassen kann man immer, zurückgeben wird schon schwieriger ;)

In Sachen Give-aways gibt es mittlerweile eine riesige Auswahl. Passend zur Branche lassen sich Artikel von der Fruchtgummitüte bis hin zum stylischen Armband bedrucken, gravieren oder veredeln. Bei Anbietern wie zum Beispiel allbranded.de oder werbeartikelfuxx.de findet ihr eine riesige Bandbreite an Produkten, passend für jede Zielgruppe.

 

Fazit: Ins Design investieren – aber mit Sinn und Verstand

Das Design trägt entscheidend zum Unternehmenserfolg bei, deshalb gestaltet das äußere Erscheinungsbild eures Start-ups bewusst und investiert an den richtigen Stellen. An anderen Punkten könnt ihr hingegen gerade zu Beginn noch sparen. Als Gründer ist es eure Aufgabe, die Stilrichtung, den Zeitrahmen und das Budget so klar wie möglich zu definieren – andere Dinge könnt ihr dagegen getrost den Profis überlassen. Auf einer solch soliden Basis könnt ihr dann wunderbar weiter aufbauen.


Ihr seid auf der Suche nach einem passenden Design für eure Webseite, euer Logo oder Flyer, Visitenkarte und Co.? Dann schaut mal bei designenlassen.de vorbei und holt euch bei Bedarf ein individuelles und genau passendes Angebot!