Die 8 besten Online-Dienste, um eure Musik zu teilen

Die Musik spielt online. Im ganz wörtlichen Sinn, denn Musik zu streamen gehört zu unserem Alltag inzwischen einfach dazu. Alleine Spotify nutzen monatilich mehr als 170 MillionenHörer.

Durch den einfachen Zugang zu den Plattformen bieten Dienste wie YouTube oder Soundcloud auch „kleinen“ Bands oder lokalen Künstlern neue Möglichkeiten. Große Plattenlabels sind inzwischen nicht mehr unbedingt nötig, um groß herauszukommen.

Wie könnt ihr selber eigene Musik hochladen und am besten Songs von Online-Diensten mit anderen teilen? In diesem Artikel stellen wir euch die 8 besten Möglichkeiten vor.


1. Eure eigene Musik-Website als Basis

Als Künstler, Band oder Gründer ist es wichtig, eine Plattform zu haben, die ihr selber steuern könnt: mit eurem Content, euren Bildern und eurer Musik. Wenn ein Promoter, Veranstalter oder Fans online nach euch suchen, ist eure Website im Idealfall das erste, worauf sie stoßen. Hier könnt ihr euch wirklich unverfälscht präsentieren und Besucher mitreißen. Hier spielt ihr die erste Geige!

Dabei ist eure Website so etwas wie die “Basis” eurer digitalen Promo-Tour: Auch, wenn ihr andere Kanäle nutzt (Social Media, Werbung, etc.), finden Interessenten auf eurer Seite stets alle wichtigen Infos: Konzertdaten, News, Kontaktmöglichkeiten usw.

Und nicht nur das: Natürlich könnt ihr auf eurer Website auch Musik einbetten, die ihr beispielsweise bei YouTube hochgeladen habt, oder Songs von iTunes und Spotify direkt integrieren.

DJ website Jimdo Dolphin

Falls ihr noch keine Website besitzt, aber möglichst schnell durchstarten wollt – keine Panik. Mit Jimdo erstellt ihr unkompliziert und schnell eine professionelle Website, die euch perfekt repräsentiert.

Die Vorteile:

  • Einfache Musik-Integration: Bettet Lieder von iTunes oder Spotify direkt auf eurer Homepage ein
  • Videos: Zeigt eure Auftritte oder Musikvideos
  • Kontaktformular mit Karte: Lasst euch von Besuchern per Formular kontaktieren und zeigt ihnen per „Maps“, wo ihr “zu Hause” seid
  • Social Media: Verlinkt eure Profile von Instagram & Co. und integriert Bilder von sozialen Netzwerken mit wenigen Klicks
  • Design für Musik-Seiten: Nutzt ein (individuelles) Webdesign, das von Profis speziell für Band- und Künstler-Seiten entworfen wurde
  • Online-Shop: Verkauft Tonträger oder Merchandise in eurem eigenen Online-Shop

 

Musik-Website erstellen

 

2.  Musik bei Spotify hochladen

Manche werden hier stutzen: Wie, ich soll meine Musik Hörern einfach zum Streamen zur Verfügung stellen? Auf den ersten Blick ist der Einspruch natürlich verständlich.

Für viele Bands geht es jedoch vor allem darum, mit ihrer Musik bekannter zu werden und so mehr Konzerte zu spielen, Fans auf sich aufmerksam zu machen und sich lokal oder auch überregional einen Namen zu machen.

Darum kann Spotify der richtige Kanal für euch sein, um demnächst auch online im “Mix der Woche” bei Hörern aufzutauchen oder unter “Entdecken” bald zum Geheimtipp von Musikliebhaber zu werden. Doch wie könnt ihr eigene Musik bei Spotify anbieten?

Spotify bezieht alle Musiktitel von so genannten Aggregatoren. Diese Musikvertriebe sind die Schnittstelle zwischen Musikern und Spotify. In der FAQ Section von “Spotify for Artists” findet ihr Angaben, mit welchen Aggregatoren (auch “Distributors” genannt) Spotify zusammenarbeitet. Bei den Aggregatoren könnt ihr euch anmelden und eure Musik online hochladen.

Tipp: Informiert euch vorher, welche Konditionen für euch am geeignetsten sind. Einige Aggregatoren erheben z. B. eine Gebühr pro gespieltem Lied, andere haben Pauschalpreise.

 

3. Postet eure Songs bei Reddit Music

Während andere Kanäle bereits mit Musiktiteln überflutet sind, ist Reddit Music noch eine bemerkenswerte Ausnahme. Reddit zeigt den Nutzern nach Interesse und vor allem Bewertungen verschiedene Beiträge in Kategorien an – optimal, um neue Hörer von euch zu begeistern und eure Musik weiterempfehlen zu lassen.

Ihr könnt euch der Community vorstellen, eure Website oder Musikvideos teilen und anderen Nutzern von eurer Musik erzählen. Bei Reddit geht es vor allem um direkte Interaktion. Das heißt auch, dass bei Reddit ein “offener Umgang” herrscht. Es gibt also durchaus auch mal Kritik, aber Feedback belebt ja bekanntlich das Geschäft ;-) Und genauso gerne teilen Reddit-Nutzer auch, was ihnen gefällt…

 

Eigene Website erstellen

 

4.  Spielt mit Hashtags bei Twitter and Instagram

Falls ihr Twitter oder Instagram nutzt, habt ihr sicherlich auch schon den ein oder anderen Hashtag eingebaut. Es geht aber natürlich kreativer, als ein Konzert-Foto nur mit dem Tag “#konzert” zu versehen :-)

Effektiver wird es, wenn ihr einen Mix aus angesagten allgemeinen Hashtags (#musik, #konzert usw.) mit weiteren, spezifischeren Hashtags kombiniert. Das kann dann z. B. die Location (#Fabrik) sein, eure Musikrichtung (#AcidJazz) und natürlich euer Bandname sowie Trend-Hashtags.

Bei Instagram wiederum lässt sich auch nach Emojis suchen. Daher könnt ihr wunderbar Hashtags sowie zum Bild passende Emojis kombinieren. Trend-Hashtags bei Instagram sind z. B. #instamusic, #instanewmusic, #instanowplaying, #instalive, #instaartist. Ihr könnt auch versuchen, eure Musikrichtung mit dem Zusatz “-insta” zu kombinieren, etwa #intaacidjazz.

Tipp: Bei Live-Auftritten könnt ihr euren Künstler-Hashtag z. B. auf einem Plakat auf der Bühne zeigen. So können Zuschauer den Hashtag für ihre Posts auf Social Media live nutzen.

5.  Ladet eure Videos bei YouTube hoch

Das beste Beispiel ist Justin Bieber: Er wurde durch seine YouTube-Videos bekannt, bis ein Produzent und dann sogar Superstar Usher auf ihn aufmerksam wurde. So begann seine Karriere.

Natürlich wird nicht jeder durch die Decke gehen, wie damals Justin Bieber. Doch YouTube ist der prominenteste “Browse Channel”, wo sich Nutzer durch Videos klicken und so auf Musik stoßen, die sie vorher vielleicht noch noch nicht kannten. Und wer weiß, vielleicht landet auch ihr einmal in der “Beliebt auf Youtube”-Kategorie :-)

Übrigens: Videos von YouTube lassen sich ganz einfach auf eurer Website integrieren. Dazu fügt ihr lediglich den Link ein und schon sehen Besucher eure Videos direkt auf eurer eigenen Seite.

 

Eigene Website erstellen

 

6.  Ab ins Radio: Last.fm

Beim Online-Radio Last.fm können Hörer Künstler abonnieren und bestimmte Streams einschalten, die ihrem Musikgeschmack entsprechen. Wer euch abonniert, bekommt eine Benachrichtigung bei neuen Songs.

Außerdem bekommen auch Last.fm-Hörer, die euch noch nicht kennen, in ihrem Stream eure Musik vorgeschlagen, wenn sie ähnliche Genres mögen.

 

7. Sorgt für Buzz bei Musical.ly

Sagt euch Musical.ly noch nichts? Dann lasst mich raten – ihr seid über 18 Jahre alt ;-) Musical.ly (heißt bald Tik Tok) ist eine Video-Community, die bei einem jungen Publikum weltweit alle Rekorde bricht.

Das Grundprinzip: Die “Muser” (Nutzer) bewegen ihre Lippen synchron zu Liedern, tanzen dabei oder bewegen sich kreativ dazu. Genauso werden auch (Film-)Szenen nachgestellt oder lustige Kurzvideos aufgenommen.

Das Potenzial jedenfalls ist riesig: Auf EDM.com könnt ihr einen Artikel lesen, wie ein Künstler durch eine Kampagne bei Musical.ly seine monatlichen Hörer bei Spotify von 86.000 auf über 900.000 erhöhen konnte.

 

Eigene Website erstellen

 

8. Teilt eure Musik bei Soundcloud

Eigene Musik oder Mixes mit einer Community zu teilen – genau das ist die Idee und das Grundprinzip von Soundcloud. Anders als Spotify ist Soundcloud also eher keine Musik-App mit ganzen Alben auf Abruf, sondern eine Sharing-Plattform.

Bei Soundcloud könnt ihr eure Musik hochladen, Hörer können eure Titel kommentieren und (falls ihr die Funktion aktiviert) auch downloaden. Besonders für aufstrebende Künstler ist es die ideale Plattform, um online eine große Hörerschaft zu erreichen.


Welche Musik-Dienste nutzt ihr bisher? Postet gerne einen Link zu eurer Musik oder eurer Website in den Kommentaren!