Kleine Frischzellenkur – für die Webseite und den Arbeitsplatz

Endlich Sommer, lange Tage und gutes Wetter – setzt diese Kombi bei euch auch ungeahnte Energien frei? Klar, eine Menge Tatendrang geht für Schwimmbadbesuche und Strandtage drauf, aber ich habe mir in diesem Jahr vorgenommen, zumindest einen Teil davon sinnvoll zu nutzen.

Der Plan ist, meinen Arbeitsplatz auf Vordermann zu bringen und meine Webseite einer kleinen Frischzellenkur zu unterziehen. Denn: Aufzuräumen schafft auch Platz im Kopf für neue Ideen – und das klingt doch verlockend. Wie wär’s, macht ihr mit? Hier kommen unsere Tipps!


1. Den Schreibtisch aufräumen – und eine Pflanze besorgen

Papierstapel verursachen nicht nur Stress – sie geben euch auch das Gefühl, niemals mit der Arbeit fertig zu sein. Warum? Weil es nach Erledigung aller Aufgaben noch immer so aussieht, als hättet Ihr noch Berge davon vor euch.

Aber keine Sorge, ein aufgeräumter Schreibtisch muss nicht völlig leer sein. Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass ein „klinisch reiner“ Arbeitsplatz Menschen eher unglücklich macht. Es gilt also wieder mal, den goldenen Mittelweg zu finden.

Das heißt: Es sollten sich zwar keine Unterlagen auf dem Tisch türmen und schmutziges Geschirr oder Pizzakartons haben dort auch nichts zu suchen. Aber: Ein schönes Foto, ein Urlaubsandenken oder eine Pflanze kann tatsächlich dafür sorgen, dass ihr besser arbeitet. So haben Untersuchungen gezeigt, dass ein wenig Grün im Büro sowohl die Laune als auch die Konzentration verbessert.

 

2. Die Webseite entrümpeln

Ebenso wie ihr euer Ablagefach auf dem Schreibtisch regelmäßig entmüllt (oder es zumindest vorhabt), ist es sinnvoll, auch die Webseite hin und wieder von altem Kram zu befreien. Veraltete oder irrelevante Infos gehören zu den Punkten, die die Besucher einer (Unternehmens-)Webseite am meisten nerven.

Wir alle wissen schließlich, wie schnell so etwas passiert: Wir kündigen eine Neuigkeit an – und haben nach ein paar Wochen vergessen, dass der Hinweis noch immer auf der Webseite steht. Besucher bekommen so den Eindruck, wir hätten die Zeit verpennt … und das ist nicht gerade das, was man sich wünscht, oder?

Also, nehmt euch einen Moment Zeit, checkt eure Homepage und spitzt den virtuellen Rotstift:

  • Sind die Kontaktdaten noch aktuell?
  • Verweist ihr auf Social-Media-Kanäle, die ihr nicht mehr aktualisiert?
  • Kündigt ihr Veranstaltungen an, die schon vorbei sind?
  • Zeigt ihr Produkte, die ihr gar nicht mehr verkauft?
  • Erwähnt ihr Vorhaben, die schon längst umgesetzt sind?
  • Wie sieht es bei euch im Bearbeitungsmodus eurer Jimdo-Seite aus: Quillt die Zwischenablage über? Dann räumt auch gerne hier mal auf :)
Hinweis: Wenn ihr eine alte Seite löschen oder verbergen möchtet, schaut unbedingt zunächst in der Statistik nach, wie viele Besucher hier regelmäßig vorbei schauen. Falls die Besucheranzahl nicht zu vernachlässigen ist, könnt ihr statt die Seite unsichtbar zu machen auch eine URL-Weiterleitung anlegen – so erhalten Nutzer, die die alte Seite besuchen wollen, keine 404-Fehlermeldung, sondern landen direkt auf der neuen Seite.

3. Frische Inhalte hinzufügen

Die Rechnung ist eigentlich ziemlich einfach: Wenn ihr alten Content löscht, ist es an der Zeit, neue Inhalte hinzuzufügen. Die meisten Betreiber einer Webseite schreiben beispielsweise die „Über uns“-Seite einmal und streichen sie dann aus ihrem Gedächtnis. Schade, denn vielleicht gibt es ja spannende Entwicklungen wie mehr Mitarbeiter, neue Leistungen oder Auszeichnung – alles Punkte, die ihr hier super ergänzen könnt.

Positiver Nebeneffekt: Wenn ihr neue Inhalte auf eurer Webseite hinzufügt, erhöht das auch die Anzahl der Besuche von Webcrawlern und verbessert so euer Ranking bei Google & Co.

 

4. Den Smartphone-Check machen

Wenn ihr auch zu den Leuten gehört, die ihre Webseite hauptsächlich am Rechner bearbeiten, seht ihr wahrscheinlich nicht sehr oft, wie sie auf dem Handy oder Tablet dargestellt wird. Dadurch verpasst ihr es vielleicht, kleine Design-Verbesserungen vorzunehmen, die euren „mobilen Besuchern“ das Leben erheblich erleichtern.

Um zu checken, wie eure Webseite auf mobilen Geräten aussieht, braucht ihr den Rechner nicht zu verlassen: Geht im Ansichtsmodus einfach auf das kleine Handy- oder Tablet-Symbol oben rechts in der Ecke – und schon könnt ihr zwischen den unterschiedlichen Darstellungsweisen hin und her wechseln.

Was könntet ihr herausfinden? Es ist zum Beispiel denkbar, dass eure Schrift sehr klein ist und man sie auf dem Handy kaum entziffern kann. Oder ihr habt so viele Inhalte auf eurer Webseite, dass die Besucher scrollen und scrollen müssen, um an relevante Inhalte zu kommen. Vielleicht gibt es auch nicht ausreichend Abstand zwischen den Links, sodass es schwierig ist, mit dem Finger gezielt darauf zu tippen. Im Blog haben wir euch noch weitere Design-Tipps für Mobilgeräte zusammengestellt, damit eure Webseite auch von unterwegs aus einen Top-Eindruck macht.

 

5. Tastatur und Telefon putzen (ja, ernsthaft!)

Kleine Quizfrage: Welcher Teil eurer Wohnung oder eures Hauses ist wohl am schmutzigsten? Das Bad? Die Küche? Weit gefehlt! Die Antwort findet ihr direkt vor eurer Nase: Die Tastatur, das Telefon, die Maus und das Trackpad gehören zu den schmuddeligsten Dingen, mit denen ihr Tag für Tag in Berührung kommt. Eigentlich klar, immerhin berühren wir sie ständig, putzen sie aber seltener als die meisten anderen Gebrauchsgegenstände. Und wenn man jetzt noch bedenkt, dass wir Untersuchungen zufolge jede Stunde durchschnittlich 15 Mal unser Gesicht und neun Mal unser Handy anfassen, ist eigentlich schon alles gesagt, oder?

Besondere Vorsicht ist übrigens beim Putzen der Tastatur geboten – vor allem, wenn ihr aufs Ganze geht und alle Tasten ausbaut. Sofern ihr nicht jeden Tag Kekse am Rechner esst, reicht es vielleicht auch, die sanfte Schiene zu fahren und sie mit einem feuchten Mikrofasertuch vorsichtig abzuwischen.

 

6. Endlich eine maßgeschneiderte E-Mail-Adresse einrichten

So, und nun plaudere ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen: Als ich meine Webseite eingerichtet habe, war ich so damit beschäftigt, eine passende Domain zu finden, dass ich ernsthaft vergessen habe, mich um die zugehörige E-Mail-Adresse zu kümmern. Sprich: ein E-Mail-Konto, das zur Domain passt – zum Beispiel hallo@meinedomain.de.

Kommt euch das bekannt vor? Oder war es bei euch vielleicht eher so, dass ihr bewusst darauf verzichtet habt, weil ihr nicht noch ein E-Mail-Konto haben wolltet, um das ihr euch kümmern müsst? Mit einem weiteren Passwort und Nachrichten, die beantwortet werden wollen?

So oder so solltet ihr bedenken: Ein eigenes E-Mail-Konto ist ein großer Schritt in Richtung Professionalität und macht einen geschäftstüchtigeren Eindruck, als eine Adresse bei gängigen E-Mail-Diensten. Vor allem, wenn sie noch aus Jugendzeiten stammt und partypaule@hotmail.de oder ähnlich lautet ;)

Die gute Nachricht: Es ist ganz einfach, eine maßgeschneiderte E-Mail-Adresse inklusive Weiterleitung einzurichten. Alle Nachrichten, die an die neue Adresse geschickt werden, landen dann direkt in dem Eingangsfach, das ihr sowieso regelmäßig checkt. Noch unsicher, wie das genau funktioniert? Im Support Center zeigen wir euch Schritt für Schritt, wie man sein E-Mail-Konto mit einem externen E-Mail-Programm verknüpft.


Habt ihr noch weitere Tipps, mit denen ihr frischen Wind auf eure Webseite bringt? Immer her damit – schreibt sie uns gern in die Kommentare.

Viele Grüße,
Maggie