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Was macht eigentlich glücklich? Die goldene Uhr? Das große Auto? Eine Million Euro auf dem Konto. Oder eine Million Fans auf Instagram? Der ungarische Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi hat eine andere Entdeckung gemacht. Welche? Das erzählt euch Jimdos „Head of Story“ Christian Riedel.

Mit Unglück kannte sich Mihaly Csikszentmihalyi schon als Kind aus. Der ungarische Psychologe wuchs während des zweiten Weltkriegs auf. Er erlebte, wie viele Erwachsene um ihn herum an der Tragödie des Kriegs zerbrachen. Und es auch nach dem Krieg nicht schafften, sich ein zufriedenes, glückliches Leben aufzubauen.

Der Jimdo Gründer-Slam #MachWasEigenes

Aber was macht Menschen eigentlich glücklich? Diese Frage ließ ihn nicht mehr los. Im Alter von 22 Jahren wanderte er in die USA aus, studierte Psychologie und arbeitete an verschiedenen Universitäten. Dann beobachtete er, dass Künstler, wenn sie ganz in ihr kreatives Schaffen vertieft sind, ziemlich glücklich erscheinen. Da war sein Interesse geweckt.

Er begann zu forschen. Über viele Jahre bat er Menschen über den Tag verteilt aufzuschreiben, was sie gerade taten und wie sie sich dabei fühlten. Er beobachtete Künstler, Unternehmer, Mönche und ganz normale Menschen. Das Ergebnis war stets das Gleiche: Die größten Momente von Glück und Vergnügen spürten sie, während sie einer als kreativ empfundenen Tätigkeit nachgingen.

 

Im eigenen „Flow“ sein

An etwas Eigenem zu arbeiten, versetzt Menschen in einen besonderen Zustand von Glück und Freude, den Csikszentmihalyi “Flow” nennt:

Du bist komplett auf eine Sache konzentriert und kannst die Außenwelt ausblenden. Es gibt ein Gefühl von innerer Klarheit. Du weißt, was jetzt zu tun ist, und wie der nächste Schritt aussieht. Eine innere Gewissheit sagt dir, dass die Aufgabe zu schaffen ist, dass die eigenen Ideen und eigenen Handlungen reichen, um voran zu kommen. Es gibt keine Sorge über das Ergebnis oder darüber, wie andere es finden könnten. Die Zeit fliegt vorbei, ist nicht wichtig, wird vergessen. Der Antrieb ist eine tiefe innere Motivation, es zu tun, ist eigentlich schon genug.

Im Flow sein – kennt ihr das? Yoga. Eigenes Bier brauen. Hundefotos ausstellen. Es ist ganz egal, was es ist; ob ihr eine Idee umsetzen, ein Business aufbauen oder einfach eine Jimdo-Seite dafür gestalten möchtet: Wenn es „flowed“ macht es Spaß. Und wenn eine Sache Spaß macht, wird meistens auch das Ergebnis besser. Großartig. Was hält uns auf, mehr davon zu machen?

 

 

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Do more of what makes you happy – Das ist so ein Spruch, der im Internet gerne geteilt wird. Es gibt ihn als Aufkleber zu kaufen. Und als Wand-Tattoo. Mach mehr von dem, was dich glücklich macht. Leichter gesagt, als getan. Selbst, wenn wir wissen, was uns Freude macht, fällt das Anfangen oft unendlich schwer.

Warum verfallen Autoren, die das Schreiben lieben, in Schreibblockaden? Warum zögern begabte Bastler ihre Kreationen zu verkaufen? Und warum fällt es manchmal schwer, mit dem Update der Webseite anzufangen?

Oft genug stehen uns die eigenen Zweifel im Weg. Die Furcht, nicht die nötigen Fähigkeiten zu haben, kein Profi zu sein. Die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, die Arbeit zu investieren. Was, wenn der Versuch scheitert? Sobald die Zweifel das Ruder übernehmen, geht die kreative Zuversicht flöten. Je länger das Nachdenken dauert, desto komplizierter wird das Anfangen.

 

Der erste Schritt? Anfangen

Das haben wir bei Jimdo selbst in unzähligen Projekten erlebt. Bei jeder neuen Aufgabe steht man erstmal wie ein Maler vor einer weißen Leinwand und zögert vor dem ersten Pinselstrich. Doch erst, wenn der Pinsel die Leinwand berührt, geht es weiter.

Auch wenn wir mit Jimdo-Nutzern sprechen, hören wir immer wieder ganz ähnliche Geschichten. Der Schritt in die Selbstständigkeit. Der Schritt zur eigene Webseite. Erst gibt es den ein oder anderen Zweifel. Doch in der Sekunde, in der man anfängt, merkt man, dass es gar nicht so schwer ist. Es macht sogar Spaß.

Es ist dieses Flow-Gefühl, das wir auch in unserem neuen Jimdo Werbespot zeigen wollen. Klar geht es bei Werbung auch immer darum, neue Kunden zu gewinnen. Aber nicht nur das. Wir möchten auch Zuversicht vermitteln: Mit den Geschichten anderer Jimdo-Nutzer – denn auch sie hatten am Anfang Zweifel. Und dann haben sie angefangen; erlebt, dass es meist leichter voran geht, als erwartet. Mit ihren Projekten haben sie etwas Eigenes geschafft. Mit den eigenen Händen und Ideen. Ein geiles Gefühl.

 

Wenn uns also jemand fragt, was der Schlüssel zum Glück ist, dann ist unsere Antwort ganz sicher: Mach was Eigenes. Und wenn das eine Jimdo-Webseite beinhaltet – umso besser! ;-)

Viele Grüße,
Christian