Die Adresse einer Webseite ist der Grundstein für einen erfolgreichen Internetauftritt. Daher ist die sorgfältige Auswahl der richtigen Domain ganz besonders wichtig. Wir haben hier für euch einmal ein paar hilfreiche Informationen zusammengefasst.

 

1. Domain-Endung

Um sich für die richtige Domain zu entscheiden, solltet ihr überlegen, aus welchem Land ihr die meisten Besucher generieren möchtet bzw. werdet. So wäre für eine deutsche Webseite die Domain-Endung .de am besten, für Österreich .at und für die Schweiz .ch. Wollt ihr mit eurer Jimdo-Seite allerdings einen internationalen Fokus legen, dann ist eine .com-Domain die richtige Wahl. Dies gilt auch für mehrsprachige Webseiten.

 

2. Den richtigen Domainnamen wählen

Überlegt euch eine zur Webseite passende Domain unter der eure Seite dann für Besucher erreichbar ist. Hierbei kommt es vor allem drauf an, welchen Zweck eure Webseite erfüllen soll: Unternehmen, Hobby oder ein Blog? Und soll eure Domain nur in der Landessprache oder auch international funktionieren?

 

3. Die Unternehmens-Webseite

Habt ihr ein Unternehmen, dann ist es von Vorteil, wenn der Unternehmensname auch in der Domain auftaucht. Das ist ist ganz Nebenbei auch sehr gut für Google & Co., denn eure Webseite wird direkt besser bei den Suchmaschinen gefunden. Das heißt, eure Domain sollte sowohl leicht zu merken als auch zu buchstabieren sein. Kurz und knackig sozusagen. Gibt es eine bekannte Abkürzung für euren Firmennamen? Perfekt. Nutzt diese u.a. auch für eure Domain. Denn es kann gut sein, dass eure Besucher nach eben diesem Kürzel direkt bei Google & Co. suchen. Zusammen mit der passenden Domain-Endung habt ihr so einen geeigneten Domainnamen kreiert.

 

4. Regionale Herkunft

Euer Firmenname ist zu alltäglich oder es gibt weitere Unternehmen, die ähnlich heißen? Seid ihr z.B. Fotograf und in einer bestimmten Region tätig? Euer Reise-Blog geht um eine Backpackerreise in Asien? In diesen Fällen gibt es eine gute Möglichkeit, sich von den anderen Mitbewerbern zu unterscheiden: die regionale Herkunft bzw. Städte, Länder oder Kontinente beim Domainnamen zu berücksichtigen. Nutzt eure Bekanntheit in einer Stadt/Region oder eure Expertise über Länder/Kontinente, um eine erfolgreichen Domainnamen zu finden.

Ein Beispiel: Als Fotograf habt ihr mit einer allgemeinen Domain wie www.hochzeitsfotos.de kaum eine Chance. Mit einer Domain à la www.hochzeitsfotos-hamburg.de stehen die Chancen viel höher, dass eure Webseite auch die richtigen Besucher anspricht.

 

5. Domain offline nutzen

Eine weitere Idee ist eine kurze Redewendung bzw. Slogan zu nutzen. Was beschreibt euren Blog oder euer Hobby am besten? Wonach könnten Besucher im Internet suchen, wenn sie euch finden wollen würden?
Tipp: Nutzt Groß- und Kleinschreibung auf Flyern oder sonstigem Werbematerialien. Ihr habt euch z.b. für ‘Reise um die Welt’ als Domain entschieden. Dann könnt ihr es aufgrund der bessere Lesbarkeit auch so schreiben: www.MeineReiseUmDieWelt.de. Das World Wide Web erkennt auch diese Schreibweise, obwohl ihr eure Domain nur klein geschrieben registriert habt.

 

6. Wunsch-Domain ist bereits vergeben

Oft ist es so: man hat sich für eine Domain entschieden, aber diese ist bereits vergeben. Was ihr in diesem Fall jedoch nicht tun solltet: nur die Endung der Domain wechseln. Denn der Wechsel von .de auf die z.B. etwas weniger bekannten Endungen .net oder .info hilft euch nicht viel weiter. So suchen Interessierte nach eurer Webseite, geben aus Gewohnheit .de am Ende ein und landen auf einer ganz anderen Webseite. Das ist sowohl für euch als auch die Besucher nicht von Vorteil.

Tipp: Euer Wunsch-Domainname ist bereits vergeben und ein neuer Domainname fällt euch nicht ein? Dann könnt ihr auch mit Bindestrichen arbeiten oder die oben genannten Tipps einfließen lassen. Macht so eure Webseiten-Adresse einzigartig. Aber: nie mehr als zwei Bindestriche verwenden! Warum das so wichtig ist, erklären wir euch weiter unten.

jimdo-tipp-findet-die-passende-domain-für-eure-webseite

Neben den oben genannten hilfreichen Tipps zur Wahl der passenden Domain, gibt es auch Dinge, die ihr dabei vermeiden solltet.

 

7. Schwer zu buchstabieren

Wenn ihr euch für einen ausgefallenen, ungewöhnlichen Namen entscheidet, ist die Chance leider hoch, dass dieser falsch geschrieben wird. Eure Domain ist dann zwar einzigartig und individuell, aber eure Besucher werden euch im Internet nicht finden.

 

8. Worte kürzen

Besonders für internationale/englische Domains gilt, vermeidet wenn möglich, Worte durch Nummern zu ersetzen. Ein Beispiel: www.designs4U.com. Auch solltet ihr versuchen, keine ähnlich klingenden Worte, die jedoch unterschiedlich geschrieben werden (Stiel/Stil, Wahl/Wal oder mehr/Meer), zu nutzen. So können schnell Missverständnisse entstehen, wenn ihr euren Webseitennamen in einem Gespräch nennt und euer Gegenüber ihn falsch versteht. Auch sollte eure Domain nicht aus einem Mischmasch unterschiedlicher Sprachen bestehen.

 

9. Keyword Domains vs. Exact Match Domains

Die sogenannten ‘Keyword Domains’ sind keine geeignete und erfolgsversprechende Maßnahme für die Auswahl einer Domain. Diese Aneinanderreihung von mehr als zwei für Suchmaschinen optimierten Schlagwörter hilft euch heute nicht mehr, um bei den Suchmaschinen weit oben in den Ergebnissen platziert zu werden. Viel mehr kategorisieren Google & Co. solche Domains als Spam ein. Deshalb sollte eure Domain – wie bereits oben beschrieben – auch nie mehr als zwei Bindestriche haben.

Bei den Exact Match Domains handelt es sich hingegen um Webseitennamen, die genau der eingegebenen Suchwörter bei Google & Co. entsprechen. Wenn ihr eine Domain nach diesem Prinzip erstellen wollt, dann beachtet dabei: keinen langen Domainnamen und nicht mehr als zwei Bindestriche verwenden.

Zur Erklärung des Unterschieds zwischen Keyword und Exact Match Domains ein Beispiel: Gebt ihr den Suchbegriff ‘Hochzeitsfotograf Hamburg’ bei Google ein, dann ist die Exact Match Domain: www.hochzeitsfotograf-hamburg.de und ein Beispiel für eine Keyword Domain wäre: www.hochzeit-fotografie-hamburg-günstig.de.

Unser abschließender Tipp:

Macht euch bei der Auswahl der Domain bewusst, dass diese dauerhaft eure Firma, euer Hobby oder euren Blog repräsentiert. Und wählt die Domain nicht nur mit Blick auf die Suchmaschinenoptimierung aus, sondern sie sollte vor allem zu euch, eurer Webseite und natürlich auch zu euren Kunden und Besuchern passen.