Der Frühling kommt – Zeit für frischen Wind auf eurer Webseite! Ein Design-Wechsel ist dabei oft eine gute Möglichkeit, die eigene Jimdo-Seite aufzupeppen. Hier stehen euch zwei Möglichkeiten zur Wahl: ein Design mit Fuß oder eines mit Seitenleiste. Hier fragt ihr uns oft, welche Inhalte für diese dauerhaft eingeblendete Seitenelemente geeignet seien.

Um euch zu zeigen, wie ihr den Bereich optimal nutzt, um wichtige Inhalte über euch oder euer Projekt dort darzustellen, habe ich ein paar schöne Designvorlagen und echte Jimdo-Seiten herausgesucht.

Los geht’s!


Welches Design passt zur Webseite?

Mit einer Wunschliste definiert ihr eure Bedürfnisse.

Um das perfekte Design für eure Jimdo-Seite zu finden, empfehle ich euch, erst einmal eine Wunschliste zu schreiben: was ist das Ziel der Webseite, welche Inhalte möchtet ihr präsentieren, wie soll die Seite aussehen? Mit solch einer Aufstellung im Gepäck wisst ihr schnell, welche Designvorlage für euer Projekt geeignet ist.

Sagen wir zum Beispiel, ich sei Fotografin und verkaufe über meine Jimdo-Seite Foto-Drucke. Nun möchte ich die Seite umgestalten und bin auf der Suche nach einem neuen Look. Folgende Wünsche habe ich:

  • ch wünsche mir, dass die Webseite komplett monochrom gehalten wird, damit meine Schwarzweiß-Fotos gut zur Geltung kommen.
  • Mein Logo möchte ich auf jeder Unterseite in der rechten oberen Ecke anzeigen.
  • Ich wünsche mir einen größeren Bild-Bereich, in dem ich eine Slideshow meiner verkaufsstärksten Fotos darstellen kann.
  • Um meine Fotos zu verkaufen, brauche ich eine Shop-Unterseite.
  • Ich brauche ein Kontaktformular und verschiedene Social Media Buttons, über die man mein Portfolio teilen kann.
  • Um mich, mein Business und auch meinen Stil vorzustellen, benötige ich eine Über mich-Seite.

Da ich jetzt weiß, welche Anforderungen meine Webseite erfüllen soll, kann ich mich auf die Suche nach einem passenden Jimdo-Design machen. Dafür konzentriere ich mich auf die Funktionen der einzelnen Layouts

Wenn ihr euch schon einmal durch unsere Design-Auswahl geklickt habt, ist euch sicher aufgefallen, dass es zwischen den Layouts Gemeinsamkeiten gibt. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist die Seiten- oder Fußleiste, die als sekundärer Inhaltsbereich fungiert.

Das Besondere an diesem Bereich ist, dass er immer und überall auf eurer Webseite zu sehen ist. Das bedeutet jedoch auch, dass dort Informationen landen sollten, die immer relevant sind – zum Beispiel Kontaktinformationen, Links zu Social Media Profilen und ähnliches.

Als Seitenleiste steht dieser Bereich rechts oder links neben euren Inhalten, als Fußleiste darunter. In diesem Blog-Artikel konzentriere ich mich auf die erste Variante.

Seitenleiste links Jimdo

Seitenleiste links

Fußleiste Jimdo webseite

Fußleiste

Seitenleiste: Pro und Kontra

Warum ist die Seitenleiste für eure Webseite relevant?

  • Sie erregt Aufsehen. Wenn ihr eine Webseite für einen Laden oder ein Restaurant gestaltet, ist dieser Bereich großartig, um die Öffnungszeiten und Adresse prominent darzustellen. Die Besucher suchen instinktiv nach diesen Informationen auf euerer Jimdo-Seite – erleichtert ihnen also die Arbeit und präsentiert diese Inhalte gut sichtbar.
  • Ihr spart Zeit. Wenn es Informationen gibt, die auf jeder Unterseite relevant sind: steckt diese einfach in die Seitenleiste! So spart ihr euch den Aufwand, die Inhalte auf jede Unterseite neu zu erstellen.
  • Der Inhalt eurer Webseite wirkt einheitlich und aufgeräumt. Ihr spart nicht nur Zeit, sondern kreiert auch einen konsistenten Look. Da ihr dadurch nicht auf jeder Unterseite den Inhalt neu einsetzen müsst und so vielleicht Abstände und Position variieren, wirkt euer Design aufgeräumt und folgt einem roten Faden.
  • Blogger profitieren ganz besonders davon. Wenn ihr häufig bloggt, ist die Seitenleiste ein großartiger Ort, um kurze Informationen über euch zur Verfügung zu stellen. Zudem könnt ihr dort eure Lieblings- oder die meist gelesenen Artikel oder Partner-Blogs verlinken. Übrigens: Der Bereich eignet sich auch sehr gut für Social Media Buttons und Affiliate-Links.

Wann lohnt sich eine Seitenleiste eher nicht?

Natürlich gibt es auch Fälle, in denen eine Seitenleiste nicht unbedingt passt:

  • Euer Inhaltsbereich wird schmaler. Wenn ihr eine Portfolio-Webseite habt oder generell einfach große und breite Bilder präsentieren möchtet, ist ein Design mit einer Fußleiste die bessere Wahl.
  • Ihr habt keine Inhalte für die Seitenleiste? In diesem Falle rate ich euch, ein Design mit der Variante Fußleiste zu wählen und diese einfach leer zu lassen. Den Besuchern fällt das gar nicht auf, da der Bereich dann wie ein farbig abgesetzter Teil eures Layouts wirkt. Eine leere Seitenleiste hingegen wirkt seltsam – solche Designs empfehle ich euch daher in diesem Fall nicht.

Ein paar Beispiele gefällig? Dann blättert euch durch diese vier Jimdo-Vorlagen, die die Seitenleiste jeweils auf der rechten Seite haben:

Weitere Jimdo-Designs, die euch eine Seitenleiste bieten: Reykjavik, Dubai, Hong Kong, Lima, Madrid, St. Petersburg, Verona, Prague, Cape Town. Bei vielen Vorlagen könnt ihr wählen, ob ihr die Seitenleiste links oder rechts nutzen möchtet. Dabei sucht ihr euch eine der verschiedenen Variationen des entsprechenden Jimdo-Designs in der Design-Auswahl aus.

Echte Jimdo-Seiten mit Seitenleisten

Lasst euch von anderen Nutzern inspirieren.

Ihr wünscht euch noch mehr Inspiration? Hier kommt sie! Damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, wie man die Seitenleiste effizient nutzt, habe ich euch vier echte Jimdo-Seiten herausgesucht, die diese Funktion perfekt einsetzen:

Design: Dublin

Was ich ganz besonders am Jimdo-Design Dublin mag:

  • Die Navigation und Seitenleiste sind zusammengefasst. Entweder nutzt ihr den Bereich nur für euer Menü, oder aber ihr fügt zusätzlich wichtige Informationen ein – zum Beispiel eure Social Media Auftritte oder die Öffnungszeiten eures Ladens.
  • Das Design ist kompakt. Wenn ihr eine kleine Webseite mit nicht allzu vielen Inhalten habt, wirkt sie mit diesem Jimdo-Design nicht leer. Schon ein paar Zeilen Text und ein oder zwei Bilder reichen, um diese Vorlage zu befüllen.
  • Die Webseite wächst mit euren Bedürfnissen mit. Wenn zu den paar Inhalten am Anfang im Laufe der Zeit immer mehr Inhalte dazu kommen, ist Dublin flexibel genug, mitzuwachsen.
  • Platziert euer Logo subtil. Der Logo-Bereich befindet sich bei diesem Design in der rechten oberen Ecke der Seitenleiste. So zeigt ihr euer Logo gut sichtbar und dennoch subtil an – weniger ist oft mehr!

 

Design: Verona

Das Design Verona gewinnt mit den folgenden Punkten:

  • Das Design ist zeitlos. Verona ist ein klassisches Design, das alles hat, was ihr für eine persönliche oder Geschäfts-Webseite braucht.
  • Einfache Navigation. Das Hauptmenü befindet sich horizontal über den Inhalten und ist einfach zu bedienen.
  • Setzt das Logo in Szene. Wenn ihr euer Logo und den Kopfbereich eurer Webseite gut sichtbar und prominent platzieren möchtet, ist Verona genau euer Design.

 

Design: San Francisco

Das Jimdo-Design San Francisco überzeugt mich mit diesen Highlights:

  • Es ist bildgewaltig. Diese Vorlage ist so aufgebaut, dass ihr ein großes und packendes Hintergrundbild einfügen könnt. Ganz besonders gut könnt ihr dazu unsere neue Funktion kombinieren, über die ihr nun auf jeder Unterseite ein individuelles Hintergrundbild einsetzen könnt.
  • Lasst Farben sprechen. Dieses Design hat schon vier farbenfrohe Variationen im Gepäck, die ihr mit einem Klick aktivieren könnt.
  • Perfekt für Blogs. San Francisco eignet sich aufgrund seines Aufbaus sehr gut für Blogs.
  • Das Design ist kompakt. Auch diese Designvorlage ist kompakt genug, Webseiten mit wenigen Inhalten perfekt zur Geltung zu bringen. Ebenfalls kein Problem: die Jimdo-Seite immer stärker zu erweitern. Das Layout ist flexibel und wächst mit.

 

Design: Amsterdam

Was ich am Design Amsterdam liebe:

  • Der Fokus ist klar. Durch die subtilen Schattierungen lenkt ihr den Blick des Besuchers direkt auf den Inhaltsbereich der Webseite.
  • Das Design hat Köpfchen. Durch den breiten Kopf-Bereich habt ihr viel Platz, um euer Logo und das Hintergrundbild prominent darzustellen.
  • Business-Webseiten profitieren. Amsterdam ist die perfekte Vorlage, um eine geschäftliche Webseite zu erstellen. Gestaltet die Inhalte der Seitenleiste subtil und einfach, um nicht vom Inhaltsbereich abzulenken.
  • Das Menü scrollt mit. In den Variationen dieser Vorlage findet ihr eine, in der das Menü oben fixiert und damit immer sichtbar ist – auch, wenn der Seitenbesucher nach unten scrollt. Dies erleichtert die Navigation auch bei langen Unterseiten.

 

Bevorzugt ihr eine Seiten- oder eine Fußleiste auf eurer Webseite? Erzählt es mir in den Kommentaren!