Was DIY-Webseiten erfolgreich macht: 10 konkrete Tipps

Hände hoch, wer fragt sich gerade, was das für ein blöder Titel ist? Ein Artikel darüber, warum man Artikel wie diesen (oder ganze Bücher zu solchen Themen) eigentlich gar nicht lesen sollte? Zugegeben, ein wenig reißerisch formuliert. Vom Gemeinten dahinter sind wir jedoch überzeugt – und würden fast sogar darauf wetten, dass ein paar von euch beim Lesen mit dem Kopf nicken.

Aber wie sieht eine gute DIY-Webseite eigentlich aus? Was macht erfolgreiche DIY-Seiten erfolgreich? Wir sind diesen Fragen einmal nachgegangen und haben zehn konkrete Tipps für euch zusammengestellt!

1. Ein klares Thema

Besucher eurer Webseite sollten auf den ersten (oder zweiten) Blick wissen, was sie bei euch erwartet. Versucht also am besten nicht eine Nähen-Kochen-Heimwerken-Haushaltstipps-Siebdruck-Seite zu machen, sondern entscheidet euch für ein Thema bzw. ein klares Themenfeld.

 

2. Die Zielguppe im Blick haben

Fragt euch zum Start, wer eure Webseite wahrscheinlich besucht. Zeigt ihr zum Beispiel Tipps für Anfänger? Oder eher Ideen für echte Experten auf eurem Gebiet? Versucht also, eure Inhalte auch nach eurer Zielgruppe auszurichten.

Gut zu wissen: Abgucken ist erlaubt! Ihr seid nicht alleine, schaut euch einfach mal auf anderen DIY-Webseiten um und notiert, was euch daran gefällt. Hier haben wir für euch großartige Beispielseiten gesammelt.

 

3. Eine schlanke Navigation anlegen

Webseiten sehen übersichtlich und “aufgeräumt” aus, wenn die Navigation auf einen Blick die Kategorien der Seite zusammenfasst. Wenige durchdachte Menüpunke sind einfach besser nachzuvollziehen als eine überfüllte Navigation. Die Faustregel: Die Navigation sollte in eine Zeile passen. Hier gibt’s noch mehr Tipps für eure Navigation.

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Durch eine übersichtliche Navigation in einer Zeile bleiben Webseiten angenehm übersichtlich.

 

Gut zu wissen: Auf der Suche nach einem Design mit horizontalem Menü? Probiert zum Beispiel Malaga, Barcelona, Rio de Janeiro oder Stockholm.

4. Suchmaschinenoptimierung – es lohnt sich

SEO ist ja irgendwie immer ein Thema – oder? ;) Und auch DIY-Webseiten möchten schnell bei Suchmaschinen gefunden werden. Daher lohnt es sich, ein wenig Zeit in die Optimierung der eigenen Seite zu investieren. Denn mit etwas Durchhaltevermögen und den richtigen Kniffen bringt ihr eure Seite Schritt für Schritt nach vorne bei Google & Co.! Hilfe zum Thema SEO findet ihr in unserem Support Center oder hier im Blog.

5. Eine einprägsame Domain

Eure Web-Adresse ist euer „Name“ im Netz. Um euer Projekt als eine Art eigene Marke wirken zu lassen, ist eine individuelle Domain daher ein großer Pluspunkt. Denn der Wiedererkennungswert solcher „Marken“ ist dadurch gleich vielfach höher.

Und: Als „DIYler“ seid ihr ja sowieso kreativ – also fällt es euch bestimmt gar nicht schwer, einen schön klingenden Namen sowie eine individuellen Domain für euer Projekt zu finden! :)

Gut zu wissen: Wir empfehlen eine einfach zu buchstabierende Domain – am besten verwendet ihr den Namen von eurem DIY-Projekt. Falls dies zu Verwechslungen führen kann oder zu „allgemein“ klingt, kombiniert euren Projektnamen z. B. mit einem Ortskürzel.

 

6. Macht den Smartphone-Check

was-diy-webseiten-erfolgreich-macht-10-konkrete-tippsMit Jimdo ist eure Webseite auf jeden Fall responsive: sie passt sich jeder Bildschirmgröße an. Überprüft aber am besten trotzdem, wie eure Webseite auf dem Handy wirkt. Klickt dazu einfach in der Besucheransicht oben auf das Handy-Symbol. Sind eure Schriften groß genug, die Bilder gut platziert und die wichtigsten Infos schnell im Blick?

 

7. Ein Bild sagt mehr als… (wenn es gut ist!)

Kaum etwas macht mehr Eindruck, als gut gemachte und hochauflösende Bilder. Habt ihr zum Beispiel ein neues, atemberaubend schönes Armband entworfen, dann setzt es auch richtig in Szene – mit einem hochwertigen Foto vor passendem Hintergrund. Unbedingter Lesetipp: Hier beschreiben wir euch, wie ihr auch zu Hause und ohne viel Aufwand professionelle Produktfotos macht.

Gut zu wissen: Vorbereitung lohnt sich. Erstellt euch einen Seitenplan, bevor ihr richtig loslegt. Überlegt euch, welche Unterseiten ihr benötigt und wo ihr welche Inhalte platzieren möchtet. Es hilft, dies einfach mal mit Stift und Papier aufzumalen. Klingt altmodisch – ist aber effektiv!

 

8. Das Logo – euer „Aushängeschild“

Die Wirkung eines eigenen Logos wird häufig unterschätzt. Dabei ist ein Logo ein ganz wichtiger Teil der “Identität” einer Webseite und kann zusätzlich auch auf Social-Media-Kanälen genutzt werden. Wir empfehlen daher, ruhig ein wenig in ein Logo zu investieren, das für euer Projekt steht – euer Aushängeschild eben. Besonders gut wirken dabei Logos mit transparentem Hintergrund (wirkt super im „Header“)!

Super Logos kreieren zum Beispiel unsere Kollegen von 99 Designs.

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Besonders gut wirken Logos mit transparentem Hintergrund…

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…so wie hier im Beispiel rechts.

 

9. Icons: die kleinen Helfer

Mit Symbolen erleichtert ihr Besuchern die Orientierung auf eurer Webseite. Zum Beispiel um bestimmte Bereiche zu kennzeichnen. So könnt ihr manchmal zusätzliche Überschriften oder Texte auch einfach durch einen Icon ersetzen. Das Geniale: Im Netz stehen euch zahlreiche Icons frei zur Verfügung, zum Beispiel bei Iconmonstr.

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10. Wir bleiben in Kontakt!

DIY-Webseite leben vom Austausch über ein gemeinsames Hobby oder einfach die Leidenschaft fürs Selbermachen. Zeigt euren Besuchern daher gut sichtbar, wie sie mit euch in Kontakt treten können. Integriert eure Kontaktdaten (und Social Media Buttons) zum Beispiel in den Footer oder die Seitenleiste, damit sie auf jeder Unterseite zu sehen sind.


Im Prinzip ist jede Jimdo-Seite ja auch schon ein gutes Beispiel für “DIY”. Was ist eure persönliche Selbermach-Leidenschaft? Und habt ihr auch schon die passende Webseite? Dann zeigt sie uns gerne in den Kommentaren. Wir sind gespannt!

Viele Grüße,
Markus