Wie kommt meine Website in den Google-Index?

Eine Website kann noch so umwerfend sein – wenn sie bei den Suchmaschinen nicht indexiert oder weit hinten platziert ist, wird sie leider kaum jemand zu Gesicht bekommen.

Google durchkämmt täglich Milliarden von Websites, aber ihr habt den Eindruck, dass von eurer Website noch keine Notiz genommen wurde? Wir zeigen, wie Google indexiert, analysiert und das Ranking erstellt – und wie ihr die Suchmaschine auf euch aufmerksam machen könnt!


  1. Eure Website in den Google-Index bringen
  2. Wie Google eure Website analysiert
  3. Das Google-Ranking
  4. Google-Index bei Änderungen auf der Website

 

1. Eure Website in den Google-Index bringen

Genau wie Telefonbücher früher haben Suchmaschinen einen Index, also ein Verzeichnis. Bei Google besteht der Index aus allen Websites (und deren Unterseiten), die der Suchmaschine bekannt sind. Eure Website kann nur in den SERPs (Search Engine Result Pages = „Suchmaschinenergebnisseiten“) angezeigt werden, wenn sie vom Google-Index aufgenommen wurde.

Was bedeutet “Indexieren”?

Bevor eure Website in den Suchergebnissen erscheinen kann, muss die Suchmaschine wissen, dass sie überhaupt existiert. Dafür muss die Suchmaschine eure Website “besuchen” und in ihren Index aufnehmen. Dieser Schritt ist die Basis. SEO “lohnt” sich also nur, wenn eure Website bereits im Index von Google steht.

Wie lange dauert die Google-Indexierung?

Um neue Websites zu finden, setzen Suchmaschinen sogenannte Crawler ein – das sind Computerprogramme, die das Internet automatisch nach Websites durchsuchen, und zwar 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Crawler schauen sich jede Website von oben bis unten an: Texte, Bildbeschreibungen und alle Links. In diesem ersten Schritt wollen sie nur wissen, was sich auf der Website befindet. In einem zweiten Schritt werden die Inhalte analysiert.

Wenn ihr eure neue Website erstellt habt, werden diese Crawler eure Seite nach ein paar Tagen oder eventuell auch erst nach Wochen finden. Wenn eure Website schnell indexiert werden soll, dann nutzt folgende Tipps:

  1. Registriert euch kostenlos bei der Google Search Console.
  2. Nutzt dann das URL-Prüftool, um den Indexstatus eurer Website zu überprüfen.
  3. Wenn ihr eine Jimdo Dolphin-Website besitzt, könnt ihr die SEO-Tools nutzen, um eure Jimdo-Seite automatisch indexieren zu lassen – direkt und sofort.

Das Ganze kostet euch nur wenige Minuten eurer Zeit und es ist ein viel besseres Gefühl, als nur Däumchen zu drehen – oder?

Wie findet ihr heraus, ob eure Website indexiert wurde?

Über die Suchleiste von Google könnt ihr ganz einfach überprüfen, ob eure Website bereits indexiert wurde oder nicht. Tippt dafür einfach “site:” bei Google ein und ergänzt eure URL:

Beispiel Indexierung prüfen

Indem ihr „site:“ sowie eure URL bei Google eingebt und danach sucht, könnt ihr ganz leicht sehen, ob eure Seite schon im Index ist oder nicht.

Hat Google eure Website bereits erkannt, seht ihr nun eure Seite mit allen Unterseiten. Falls nicht, bekommt ihr eine Fehlermeldung wie oben im Bild.

 

2. Wie Google eure Website analysiert

Sobald der Crawler eurer Website einen Besuch abgestattet hat, ist es für Google an der Zeit, “das Gefundene” zu analysieren und zu katalogisieren. Nach der Analyse erstellt Google eine Reihenfolge an Websites zu bestimmten Suchbegriffen – das Ranking.

Welche Fragen beantwortet eure Website?

Es gibt natürlich viele Dinge, die Google bei der Analyse eurer Website berücksichtigt. Am wichtigsten dabei ist für Google, herauszufinden, für welche Suchbegriffe sich eure Website eignet.

Stellt euch vor, auf eurer Website dreht sich alles um das Thema Kaffee – Google wird in diesem Fall entscheiden, ob eure Website angezeigt werden soll, wenn jemand nach einem netten Café in eurer Stadt oder nach einem Kaffeelieferanten für ein Café gesucht wird – ein feiner, aber wichtiger Unterschied.

Um sogar zwischen solchen „Feinheiten“ unterscheiden zu können, erforschen Crawler bzw. Algorithmen von Suchmaschinen eure Inhalte, “lesen” eure Texte, ordnen sie ein und bewerten sie.

 

3. Das Google–Ranking

Sobald Google eure Seite unter die Lupe genommen hat, bewertet die Suchmaschine eure Inhalte. Gibt nun ein Nutzer zum Beispiel “Kaffee” ein, weiß Google sofort, an welcher Stelle im Ranking eure Website angezeigt wird.

Dabei geht Google nach einer sehr großen Liste von Kriterien vor. Die wichtigsten Kriterien für das Google-Ranking haben wir euch in diesem Artikel zur Einführung ins Thema SEO zusammengestellt.

Vielleicht fragt ihr euch nun: Alles klar, aber wie komme ich im Ranking weiter nach oben? Die Frage aller SEO-Fragen, könnte man sagen!

Die Antwort darauf lässt sich nicht in einem Satz zusammenfassen, denn SEO ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein Langstreckenlauf. Allerdings können auch Anfänger durch systematische Suchmaschinenoptimierung sehr gute Ergebnisse erzielen! Wer tiefer ins Thema SEO einsteigen möchte, findet dazu jede Menge Input in unserem SEO-Bereich hier im Blog.

Mit der automatischen Suchmaschinenoptimierung von Dolphin werden viele SEO-Aufgaben von selbst erledigt und ihr spart jede Menge Zeit.

 

4. Google-Index bei Änderungen auf der Website

So, eure Website ist Google bekannt und wurde indexiert. Aber nun habt ihr vielleicht ein paar Optimierungen auf eurer Website vorgenommen, um für bestimmte Suchbegriffe besser gefunden zu werden. Was passiert jetzt?

Geduld, gebt Google etwas Zeit!

Jetzt ist Warten angesagt! Bevor eure Optimierungen auf der Website in den Suchergebnissen sichtbar werden, muss der Crawler sie erst einmal bemerken. Wenn er dann auf eurer Website vorbeischaut, wird er überprüfen, ob sich seit seinem letzten Besuch etwas geändert hat. Dabei checkt er gleichzeitig, ob die Veränderung ein Grund ist, um eure Seite in den Suchergebnislisten anders anzuzeigen – also im besten Fall weiter vorn zu platzieren.

Wie oft eine Website von Crawlern durchsucht wird, ist von Website zu Website unterschiedlich. Bekannte Nachrichtenseiten beispielsweise werden quasi dauerhaft “gecrawlt”, weil Nachrichten in den Suchergebnissen sehr zeitnah zu finden sein müssen.

Wenn sich auf eurer Website hingegen nur einmal im Jahr etwas verändert, dauert es länger. Sobald eure Website erneut gecrawlt und analysiert wurde, rückt sie eventuell für bestimmte Suchbegriffe einige Rankingplätze nach oben. Es kann aber auch sein, dass sie für andere Suchbegriffe im Ranking abrutscht.

In den Weiten des Internets gibt es viele SEO-Tools, die euch dabei helfen können, das Ranking eurer Website zu verfolgen. Budgetschonend ist die Google Search Console. Hier bekommt ihr kostenlos Informationen über eure Google-Platzierungen:

  • Meldet euch bei der Google Search Console an oder erstellt ein Konto
  • Geht auf Suchanfrage > Suchanalyse
  • Wählt Position in der oberen Leiste aus

Nun seht ihr eure Ranking-Position eurer Website für einzelne Suchbegriffe. Wenn eure Website schon eine Weile existiert, stoßen Besucher über viele verschiedene Suchbegriffe auf eure Website.

Ohne euch enttäuschen zu wollen: In den meisten Fällen werdet ihr nicht direkt auf Position eins bei Google stehen. Die “Pole Position” ist hart umkämpft! Aber lasst euch trotzdem nicht entmutigen. Um ganz vorn mitzuspielen, braucht es Zeit und viele kleine Optimierungsschritte.


Indem ihr euren Traffic erhöht und immer wieder neue Inhalte und Texte auf eurer Website veröffentlicht, sollte sich euer Ranking im Laufe der Zeit immer weiter verbessern – ihr werdet sehen, Suchmaschinenoptimierung kann richtig Spaß machen!

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